Mecklenburger Bucht

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Die Mecklenburger Bucht ist ein Teil der südwestlichen Ostsee und die größte deutsche Ostseebucht. Sie wird unscharf begrenzt durch eine gedachte Linie von der Ostspitze der Insel Fehmarn (Staberhuk) in Schleswig-Holstein bis zur Nordspitze der Halbinsel Darß (Darßer Ort) in Mecklenburg-Vorpommern.

Blick vom Scharberg am Salzhaff über die Mecklenburger Bucht nach Fehmarn

Schifffahrt[Bearbeiten]

Navigatorisch anspruchsvoll und potentiell gefährlich auch für die Anrainerstaaten ist die zwischen Gedser auf Falster und Warnemünde bzw. Darßer Ort liegende Kadetrinne, eine internationale Schifffahrtsroute (Kiel-Ostsee-Weg und Lübeck-Gedser-Weg) mit extrem hohem Schiffsverkehr. Die Zunahme des Verkehrs mit alten Ein-Hüllen-Tankern unter Billigflaggen von und nach den Häfen des Baltikums erhöht das Risiko einer Ölpest an den umliegenden Küsten.

Geographische Untergliederung[Bearbeiten]

Der südwestliche und südliche Teil der etwa 3.500 km² großen Bucht wird nochmals gegliedert: in die Lübecker Bucht samt der Neustädter Bucht, der Boltenhagenbucht sowie der Wismarer Bucht. Einige Boddengewässer öffnen zur Mecklenburger Bucht (Salzhaff, Pötenitzer Wiek, Zaufe).

Inseln[Bearbeiten]

In der Mecklenburger Bucht liegen die Insel Poel sowie die kleineren Eilande Walfisch und Langenwerder.

Seehäfen[Bearbeiten]

Die größten Hafenstädte an der Mecklenburger Bucht sind die Hansestädte Lübeck, Wismar und Rostock.

Weitere Küsten- und Badeorte[Bearbeiten]

Schleswig-Holstein[Bearbeiten]

Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten]

Das Ostseeheilbad Graal-Müritz ist eins von vielen traditionsreichen Seebädern an der Mecklenburgischen Bucht.

Leuchttürme der Mecklenburger Bucht[Bearbeiten]

siehe Liste der Leuchttürme