Mediterraneo (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Mediterraneo
Originaltitel Mediterraneo
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Englisch
Griechisch
Türkisch
Erscheinungsjahr 1991
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Gabriele Salvatores
Drehbuch Enzo Monteleone
Produktion Silvio Berlusconi
Mario Cecchi Gori
Vittorio Cecchi Gori
Gianni Minervini
Musik Giancarlo Bigazzi
Marco Falagiani
Kamera Italo Petriccione
Schnitt Nino Baragli
Besetzung

Mediterraneo ist ein italienischer Spielfilm aus dem Jahr 1991. Der Film spielt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und begleitet eine Gruppe italienischer Soldaten, die auf einer griechischen Insel stationiert werden.

Der Film wurde bei der Oscarverleihung 1992 mit den Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.

Handlung[Bearbeiten]

1941, ein Jahr nachdem Italien Deutschland seine Hilfe gegen die Alliierten im Zweiten Weltkrieg zugesagt hat, wird eine kleine Gruppe unangepasster italienischer Soldaten für vier Monate als Bewachungsposten auf eine kleine griechische Insel im Ägäischen Meer geschickt. Die Gruppe besteht aus einem Leutnant, der Kunstliebhaber ist, einem machohaften Feldwebel, einem Bauern, der von seinem geliebten Esel Silvano begleitet wird, und anderen schrulligen Soldaten. Sie alle sind keine besonders guten Soldaten, doch durchschnittliche, unabhängige Männer.

Die Soldaten vermuten einen Angriff von außen auf die Insel und treffen alle möglichen Arten von absurden und sinnlosen Vorkehrungen gegen den Angriff. In der Zwischenzeit entdecken sie ein verlassenes Dorf. Sie beobachten einen Bombenangriff am Horizont und stellen fest, dass es sich dabei um die Zerstörung des Schiffes handelte, das sie von der Insel hätte wegbringen sollen. Dann tauchen seltsamerweise in dem Dorf wieder Menschen auf, die erzählen, sie hätten sich versteckt, da die Deutschen alle Männer gefangen genommen hätten. Daher haben sie sich entschlossen, sich den Italienern anzuschließen. Von da an beginnt für die italienischen Soldaten das Leben: Die Hitze, die Landschaft und die Menschen ziehen sie in den Bann der idyllischen, kleinen Insel.

Der einheimische Priester bittet den Leutnant die großen Wandgemälde seiner Kirche zu restaurieren. Die beiden Soldaten, die Brüder sind, helfen einer liebreizenden jungen Schäferin, die meint, dass drei die perfekte Zahl für eine Affäre puren sexuellen Vergnügens ist. Der Feldwebel beginnt den traditionellen Tanz zu erlernen und der schüchternste der Soldaten verliebt sich in die einzige, überarbeitete Hure der Insel.

Kritiken[Bearbeiten]

Anleitung: Neutraler Standpunkt Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Weitere Informationen erhältst du hier.

Mediterraneo [...] scheint seinen Academy Award nicht wert zu sein. Während dies ein unterhaltsamer Film ist, ist nichts Außergewöhnliches an dieser fröhlichen Fantasie-Komödie. [...] Die Charaktere sind ausnahmslos gut gezeichnet und sie wachsen dem Publikum ans Herz [...]. Spezielles Augenmerk sollte auf Diego Abatantuonos Lo Russo gelegt werden, der den ausgiebigsten und glaubhaftesten Wandel durchmacht.[...] Mediterraneo ist unterhaltsam, aber trotz aller Auszeichnungen weit entfernt von einem Meilenstein.“

James Berardinelli auf ReelViews [1]

„Erinnern Sie sich an diese drei Dinge: liebevoll, italienisch, bittersüß. Sie sind alle essentiell für Mediterraneo.[...] Es gibt ein viertes, an das Sie sich auch erinnern sollten: eine Kotztüte. Sie wird Ihnen gute Dienste erweisen, wenn Sie diese schmalzige Inselfantasie anschauen.“

Desson Howe in der Washington Post [2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. James Berardinelli auf ReelViews - Mediterraneo
  2. Desson Howe in der Washington Post: Mediterraneo