Medizinhistorisches Museum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Medizinhistorisches Museum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52, Gebäude N 30 (Hamburg-Eppendorf).jpg
Fritz Schumacher-Haus (Gebäude N 30)
Daten
Ort Hamburg-Eppendorf
Eröffnung 2010
Betreiber Institut für Geschichte und Ethik der Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Website www.uke.de/institute/medizinhistorisches-museum

Das im Oktober 2007[1] gegründete Medizinhistorische Museum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wurde im Juni 2010 eröffnet. Es steht unter der Ägide des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin. Kernstück des Museums, welches sich im sogenannten Fritz-Schumacher-Haus des Universitätsklinikums befindet, ist der restaurierte Sektionssaal des Pathologischen Instituts von 1926. Herausragend ist die Moulagensammlung des Museums. Selbige umfasst 600 Exponate unterschiedlicher Herstellungszeiten und Provenienzen.

Dauerausstellung[Bearbeiten]

Die Dauerausstellung des Medizinhistorischen Museums, Die Geburt der modernen Medizin, dokumentiert die Medizingeschichte des 19. bis 21 Jahrhunderts. Dargestellt werden die zentrale Bedeutung der Mikroskopie für die medizinische Forschung und der Einsatz von Medizintechnik. Eingegangen wird auf die medizinische Lehre, welche u. a. mithilfe von Moulagen und anatomischen Modellen erfolgte. Aufmerksamkeit widmet die Ausstellung der Infektionskrankheit Tuberkulose. Auch die Zahnmedizin wird thematisiert. Fokussiert werden zudem die medizinischen Herausforderungen, welche sich aus der Rolle Hamburgs als Hafen- und Handelsstadt ergeben. Des Weiteren ist die Geschichte des Universitätsklinikums selbst Gegenstand der Betrachtung. Eingegangen wird auf die Baugeschichte des Krankenhauses und die Krankenpflege in diesem.

Sonderausstellungen[Bearbeiten]

  • Seit Mai 2014: "Weibliche Ärzte". Die Durchsetzung des Berufsbildes in Deutschland sowie Erste Ärztinnen in Hamburg und am UKE. Die Ausstellungen setzen sich in historischer Perspektive mit der Rolle von Frauen in der Medizin und Wissenschaft seit dem 19. Jahrhundert auseinander.
  • September bis November 2012: Im Gedenken der Kinder - Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS - Zeit. Die Ausstellung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) konzipiert.
  • Oktober 2011 bis Juni 2012: Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf. Die Ausstellung gewährte Einblicke in rechtsmedizinische Arbeitsfelder.
  • Juni 2010: Schnittstellen lebendiger Geschichte. Die Eröffnungsausstellung des Museums präsentierte medizinische Schaumodelle und Lehrmaterialien aus privaten und öffentlichen Sammlungen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. UKE-Professoren gründen Medizin-Museum. In: Hamburger Abendblatt vom 5. Dezember 2007.

53.5937219.976841Koordinaten: 53° 35′ 37,4″ N, 9° 58′ 36,6″ O