Meeresbiologie

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Die Meeresbiologie oder biologische Meereskunde ist ein Teilgebiet der Biologie bzw. der Meereskunde. Sie stellt zugleich auch ein spezielles Gebiet der Ökologie dar und befasst sich mit den Lebewesen und Lebensvorgängen in marinen Lebensräumen, also in den Ozeanen und Meeren.

Gegenstand und Forschung[Bearbeiten]

Kennzeichnend für marine Lebensräume sind in erster Linie die Faktoren Wasser und seine Eigenschaften, Salzgehalt (Salinität), Temperatur (tiefen- und klimaabhängig) sowie Licht und Strömungsverhältnisse. Folgende Großlebensräume können unterschieden werden:

Die Feldforschung in der Meeresbiologie wird insbesondere mit Forschungsschiffen durchgeführt. Auch die Fischerei liefert mit ihren Beifängen Material für wissenschaftliche Untersuchungen. Die oberen Wasserzonen des Meeres können auch durch Tauchgänge erschlossen werden. Für direkte Beobachtungen in tieferen Meeresschichten werden U-Boote und Tauchroboter eingesetzt.

OBIS[Bearbeiten]

Das Ocean Biogeographic Information System (OBIS) ist eine freie internationale Datenbank im Internet, die einen Zensus der gesamten Meeresfauna darstellt. Gegenwärtig (Juni 2011) werden hier 31,3 Millionen Einträge zu 116.600 Arten geführt. Aber nicht einmal die Fischarten sind heute komplett erfasst. Man vermutet ein Gesamtartenvorkommen zwischen 1 Million und 10 Millionen Spezies. D. h. nicht einmal ein Zehntel sind bisher erfasst. Im Schnitt werden pro Woche drei neue Arten dokumentiert. Zu jeder Art werden u. a. Verbreitungskarten erstellt. Die OBIS-Datenbank wird in New Jersey an der Rutgers Universität betreut.

Bedeutende Meeresbiologen[Bearbeiten]

Wichtige Institute der Meeresforschung[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]