Meerfeld

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Dieser Artikel behandelt die Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz. Zum deutschen Politiker siehe Johannes Meerfeld.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Meerfeld
Meerfeld
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Meerfeld hervorgehoben
50.0933333333336.7541666666667370Koordinaten: 50° 6′ N, 6° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 370 m ü. NHN
Fläche: 13,22 km²
Einwohner: 346 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54531
Vorwahl: 06572
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 082
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Webpräsenz: www.meerfeld.info
Ortsbürgermeister: Eugen Weiler
Lage der Ortsgemeinde Meerfeld im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild

Meerfeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf befindet sich inmitten eines Vulkankraters, der als Meerfelder Maar bekannt ist. Ein Teil des Kraters ist mit Wasser gefüllt; der See ist bis zu 18 Meter tief. Das Meerfelder Maar ist das größte Eifelmaar, denn man muss hierbei den gesamten Talkessel berücksichtigen, d.h. den Kessel von Randhöhe zu Randhöhe messen. Dann ergibt sich eine Ausdehnung von rund 1500 zu 1200 Metern. 64,5 Prozent der Gesamtfläche der Ortsgemeinde sind bewaldet.

Zu Meerfeld gehört der Wohnplatz Sauerseifen.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Um 1152 wird Meerfeld als Teil der Pfarrei Bettenfeld erwähnt. Grundherren waren jahrhundertelang die Herren von Malberg. Ab 1794 stand Meerfeld unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Meerfeld besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Eugen Weiler. Er wurde bei der Wahl 2014 vom Gemeinderat einstimmig gewählt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die vier Beherbergungsbetriebe in dem staatlich anerkannten Erholungsort bieten zusammen über 200 Gästebetten an und konnten 2012 mehr als 10.000 Gäste mit über 34.000 Übernachtungen verzeichnen.[4]

Kultur und Freizeit, Sport[Bearbeiten]

Fünf Vereine sind in Meerfeld beheimatet:

  • Freiwillige Feuerwehr Meerfeld
  • Meerfelder Seniorenhilfe Krankenbettenverleih e.V.
  • Sportverein FC Meerfeld e.V.
  • Musikverein Meerfeld 1928 e.V.
  • Schlepperfreunde Meerfeld e.V.
  • Angelsportverein e.V

Altes Schmiedehaus[Bearbeiten]

In der Brunnenstraße befindet sich ein privat geführtes Handwerksmuseum, das besichtigt werden kann. In dem ehemaligen Wohnhaus von 1789, das über 5 Generationen das Wohnhaus des Meerfelder Schmiedes war, sind Werkzeuge und Geräte aus dem Bereich Schmied, Stellmacher, Küfer, Schuster, Flachsverarbeitung und der Landwirtschaft zu sehen. Weiterhin kann man hier die Wohnverhältnisse der Eifel aus der Zeit um 1900 im Original erleben. Die gegenüberliegende alte Schmiede ist funktionstüchtig eingerichtet. Weiterhin gibt es hier heimatkundliche Informationen über Meerfeld, wie z.B. Meerfelder Urkataster von 1828, Meerfelder Hauszeichen, zur Dendrochronologie und alte Postkarten von Meerfeld.

Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Meerfeld – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 56 (PDF; 2,3 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Gäste und Übernachtungen im Tourismus 2012, Seite 24 (PDF; 405 kB)