Meg Tilly

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Meg Tilly (* 14. Februar 1960, Long Beach, Kalifornien, USA; eigentlich Margaret E. Chan) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Tänzerin und Autorin. Sie ist die Schwester der Schauspielerin Jennifer Tilly.

Leben[Bearbeiten]

Meg Tilly wurde 1960 in Long Beach (Kalifornien, USA) als Tochter eines US-Amerikaners chinesischer Herkunft geboren, wuchs allerdings in British Columbia (Kanada) auf. Sie lernte Tanz an der Connecticut Ballet Company und dem Throne Dance Theatre.

1980 hatte sie ihren Durchbruch mit Alan Parker's Fame – Der Weg zum Ruhm. Nach einer Verletzung musste sie das Tanzen aufgeben und konzentrierte sich von nun an nur noch auf das Schauspiel. Anfangs war sie in Serien und Filmen und wie Polizeirevier Hill Street, Psycho II und Der große Frust zu sehen. 1985 bekam sie eine Rolle in Agnes – Engel im Feuer neben Jane Fonda und Anne Bancroft, für die sie mit dem Golden Globe ausgezeichnet und für einen Oscar nominiert wurde. Weitere Filme in denen Tilly mitgespielt hat waren Valmont mit Colin Firth, Das Geheimnis der Schaukel, Masquerade – Ein tödliches Spiel mit Kim Cattrall, Auf und Davon und Sleep with me – Liebe zu dritt. Sie schrieb auch einen Roman namens Singing Songs. 1995 zeigte sie sich zum vorerst letzten Mal im Fernsehen neben Eliza Dushku in Journey – Verlorene Erinnerungen. Im Oktober 2006 erschien ihr zweiter Roman Gemma. 2007 veröffentlichte sie das Kinderbuch Porcupine. Erst 2010 folge Tillys nächste Rolle. So war sie in drei Folgen der Fernsehserie Caprica, dem Prequel der Science-Fiction-Serie Battlestar Galactica, zu sehen.

Privatleben

Tilly war bis 1989 mit dem Filmproduzenten Tim Zinnemann verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat. Aus einer kurzen Beziehung mit dem Schauspieler Colin Firth entstammt ein weiteres Kind, ein Sohn. Von 1995 bis 2002 war sie mit dem früheren Präsidenten von Sony Pictures John Calley verheiratet.

Sonstiges[Bearbeiten]

Im Jahre 1984 war Tilly für die Rolle der Constanze Mozart in Miloš Formans achtfach Oscar-prämierten Film Amadeus vorgesehen. Doch einen Tag vor ihrem Drehbeginn verletzte sie sich beim Fußballspielen so schwer, dass sie sich am Bein einen Bänderriss zuzog, was ihr Mitwirken an dem Film zunichtemachte. Sie wurde kurz darauf von Elizabeth Berridge ersetzt.

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Singing Songs. 1994.
  • Gemma. 2006.
  • Porcupine. 2007.
  • First Time. 2008.
  • A Taste of Heaven. 2013.

Weblinks[Bearbeiten]