Megara (Tochter des Kreon)

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Megara und ihre beiden Söhne (links oben) auf einem Volutenkrater des White-Sakkos-Maler in der Antikensammlung Kiel, um 320 v. Chr.

Megara (griechisch Μεγάρα) ist in der griechischen Mythologie eine Tochter des Königs Kreon von Theben. Nach der Schlacht von Orchomenos gibt der König seine älteste Tochter an den tapferen Krieger Herakles. Das Paar hatte mehrere Kinder (je nach Autor zwischen 2 und 8). Später tötete Herakles im Wahnsinn Megara und die Kinder (Therimachus und Ophites in Hyginus Fabulae). Manche Versionen schreiben den Wahnsinn Hera zu, seiner verhassten Stiefmutter, welche die Untreue ihres Gatten Zeus an dessen Kindern ausließ. Da Herakles allerdings in vielen Erzählungen seiner Heldenreise als wild, unkontrolliert und grausam dargestellt wird, ist diese Erklärung für sein Verhalten etwas fragwürdig. Später wieder zu Verstand gekommen will Herakles Selbstmord begehen, wird aber von Theseus daran gehindert. In einer anderen Version der Geschichte tötet Herakles nur Megara, weil diese ihn mit einem Sänger betrügt, welchen Herakles ebenfalls im Affekt erschlägt. Dabei wird die Tat moralisch gerechtfertigt: Auf Ehebruch steht in Theben die Todesstrafe und die Tötung des Nebenbuhlers bedarf ebenfalls keiner moralischen Rechtfertigung. Einzig die Tatsache der Selbstjustiz widerspricht den Gesetzen - Kreon lässt ihn jedoch aus vorgenannten Gründen absichtlich entkommen.

Das Orakel von Delphi sagt Herakles er soll als Buße für 12 Jahre bei Eurystheus, König von Mykene arbeiten. Dieser gibt ihm dann die berühmten 12 Arbeiten des Herakles auf.