Meienried
| Meienried | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Bern (BE) |
| Verwaltungskreis: | Seeland |
| BFS-Nr.: | 0389 |
| Postleitzahl: | 3294 |
| Koordinaten: | 592540 / 22103847.1402777.340283430Koordinaten: 47° 8′ 25″ N, 7° 20′ 25″ O; CH1903: 592540 / 221038 |
| Höhe: | 430 m ü. M. |
| Fläche: | 0,70 km² |
| Einwohner: | 55 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 71 Einw. pro km² |
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Das ehemalige Wirtshaus zur Galeere |
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| Karte | |
Meienried ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Meienried liegt im Seeland, wo die Alte Aare mit dem Nidau-Büren-Kanal zusammenfliesst. Dieses Gebiet wird Häftli genannt. Trotz der geringen Grösse ist die Gemeinde in zwei Teile gegliedert, das Oberfar und Unterfar. Meienried grenzt an Safnern, Büren an der Aare, Dotzigen und Scheuren. Im Nordosten der Gemeinde liegt ein kleiner Baggersee, Meienriedseeli genannt. Im Sommer ist er ein beliebter Badeort, da der See schnell warm wird.
Bevölkerung [Bearbeiten]
Meienried ist deutschsprachig (93,22 %). Eine Minderheit spricht Französisch (5,08 %). Die Bevölkerung besteht aus 23 Haushalten.
Der Gemeinderat besteht aus fünf Mitgliedern. Neben der Einwohnergemeinde gibt es eine Burgergemeinde zusammen mit Scheuren, die Burgergemeinde Scheuren-Meienried.
| Bevölkerungsentwicklung | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1764 | 1850 | 1880 | 1900 | 1930 | 1950 | 1980 | 1990 | 2000 |
| Einwohner | 69 | 107 | 73 | 82 | 67 | 68 | 49 | 61 | 59 |
Wirtschaft [Bearbeiten]
Die Wirtschaft Meienrieds besteht aus fünf Bauernbetrieben, die zusammen 13 Personen beschäftigen. Der Dienstleistungssektor bietet weitere vier Arbeitsplätze.
Geschichte [Bearbeiten]
Vor der 1. Juragewässerkorrektion war Meienried besonders stark von Hochwasser betroffen. Damals floss die Aare hier mit der Zihl zusammen. Die beiden Dorfteile entstanden an zwei Standorten von Fähren, Meienried war ein Verkehrsknotenpunkt.
Im Dorfteil Unterfar befindet sich das ehemalige Wirtshaus zur Galeere, welches um 1770 gebaut wurde. Johann Rudolf Schneider, einer der Hauptinitianten der 1. Juragewässerkorrektion wurde 1804 in diesem Haus geboren. Er wurde später Grossrat und Nationalrat und war von 1838 bis 1850 Mitglied der Berner Regierung.
Literatur [Bearbeiten]
- Hornerblätter, der Vereinigung für Heimatpflege Büren, ZDB-ID 2363985-4.
Weblinks [Bearbeiten]
-
Commons: Meienried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Meienried im Historischen Lexikon der Schweiz
- Seite über Meidenried in der touistischen Website Biel-Seeland
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
Aarberg | Arch | Bangerten | Bargen | Brüttelen | Büetigen | Bühl | Büren an der Aare | Diessbach bei Büren | Dotzigen | Epsach | Erlach | Finsterhennen | Gals | Gampelen | Grossaffoltern | Hagneck | Hermrigen | Ins | Jens | Kallnach | Kappelen | Leuzigen | Lüscherz | Lyss | Meienried | Merzligen | Müntschemier | Oberwil bei Büren | Radelfingen | Rapperswil | Rüti bei Büren | Schüpfen | Seedorf | Siselen | Studen (BE) | Täuffelen | Treiten | Tschugg | Vinelz | Walperswil | Wengi | Worben
Ehemalige Gemeinden: Busswil bei Büren | Niederried bei Kallnach | Ruppoldsried
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