meinVZ

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
meinVZ
meinVZ-Logo
www.meinvz.net
Motto mein Verzeichnis
Beschreibung Online-Community ohne spezielleres Profil
Sprachen Deutsch und Englisch
Eigentümer poolworks (Germany) Ltd
Urheber Dennis Bemmann, Ehssan Dariani
Erschienen 28. Februar 2008
Mitglieder 6 Millionen
(Stand Oktober 2010)

meinVZ (kurz für mein Verzeichnis) ist eine Online-Community und neben studiVZ und dem im Jahr 2013 eingestellten schülerVZ ein Projekt der VZ Netzwerke. Das soziale Netzwerk wurde im Februar 2008 gegründet und ist das dritte der drei VZ-Netzwerke. Es wurde auf Basis des Projekts studiVZ für Nicht-Studenten entwickelt.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach der Gründung von studiVZ und dessen Ableger schülerVZ wurde meinVZ am 28. Februar 2008 gestartet, um eine Plattform für Nicht-Studenten zu bieten, die dennoch im studiVZ registriert waren. Vom ersten Tag an wurde das studiVZ mit meinVZ verbunden und gab den Nutzern des Studenten-Projekts ohne erneute Registrierung die Möglichkeit, zu meinVZ zu wechseln.

Mit studiVZ und meinVZ wurden erstmals zwei Plattformen durch eine Schnittstelle verbunden, so dass – sofern vom einzelnen Mitglied individuell gestattet – auf Profile von beiden Seiten zugegriffen werden kann. Mit der Plattform schülerVZ besteht eine solche Verbindung aus Jugendschutzgründen nicht.[1] Auch Verbindungen zwischen den verschiedensprachigen Plattformen gab es nicht. meinVZ erreichte nach Angabe der FAZ im Juni 2009 3,17 Millionen Mitglieder[2], von denen jedoch viele nach einer großangelegten „Umzug“-Aktion hierher gewechselte ehemalige studiVZ-Nutzer sind. Zum 20. Januar 2009 wurden die Plattformen für Spanien, Italien, Frankreich und Polen eingestellt.[3]

meinVZ ist aufgrund des nicht festgelegten Profils vergleichbar mit Plattformen wie wer-kennt-wen oder Lokalisten.de, hat jedoch den Verhaltenskodex, die Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die technischen Verbesserungen von studiVZ übernommen.

Funktionen[Bearbeiten]

Das System zählt zur sogenannten Sozialen Software. Es bietet unter anderem die folgenden Funktionen:

  • Die Wahl eines Wohn- oder Herkunftsortes, an dem der Nutzer bzw. die Nutzerin aktuell gemeldet ist. Die Auswahl ist nicht optional und auch bei ausgeblendeten Profilen sichtbar.
  • Erstellung eines Profils mit der Möglichkeit, vielfältige Angaben zu machen (Berufsstatus, Bildungsstatus, Kontaktdaten, Interessen, Hobbys usw.).
  • Funktion zur Suche nach anderen Personen, auch über die in Profilen hinterlegten Interessen sowie bereichsübergreifend auch beim Ableger studiVZ.
  • Anzeige von Verbindungen (Kontakte) zwischen im System registrierten Mitgliedern.

Weitere Einstellungen, die ebenso im Ableger studiVZ zu finden sind, wären:

  • Bildung von Gruppen mit Gruppen-Diskussionsforen, inzwischen über eine Million. Die Themen der Gruppe sind vollkommen frei wählbar, und variieren von konkreten Problemstellungen bis zu reinen über den Namen formulierten witzigen Statements. Jedes Mitglied kann einer gewissen Anzahl Gruppen betreten.
  • Erstellen von Fotoalben und Hochladen von Fotos.
  • Gruscheln
  • Foto-Tagging
  • Melden
  • Ignorieren
  • Video-Serie „Pietshow“
  • Buschfunk
  • Umzugs-Service ins studiVZ (falls man noch mal studieren will)

Literatur[Bearbeiten]

  •  Jo Bager: Dabei sein ist alles. Das Phänomen SchülerVZ. In: c't. Nr. 5/2008, Heise, 2008, Report, S. 92 ff (c't-Archiv, heise kiosk).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FAQ zu meinVZ. In: studivz.net
  2. Stefan Herber: Soziale Netzwerke. Wiedersehen mit alten Bekannten. FAZ online, 23. Juni 2009, abgerufen am 2009.
  3. StudiVZ schließt fremdsprachige Ableger. Chip, 17. Dezember 2008, abgerufen am 2009.