Meineweh

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Meineweh
Meineweh
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Meineweh hervorgehoben
51.07638888888911.987222222222259Koordinaten: 51° 5′ N, 11° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Burgenlandkreis
Verbandsgemeinde: Wethautal
Höhe: 259 m ü. NHN
Fläche: 25,24 km²
Einwohner: 1077 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06721
Vorwahlen: 034422, 034425, 034445
Kfz-Kennzeichen: BLK, HHM, NEB, NMB, WSF, ZZ
Gemeindeschlüssel: 15 0 84 013
Bürgermeister: Manfred Kalinka
Lage der Gemeinde Meineweh im Burgenlandkreis
Sachsen Thüringen Saalekreis An der Poststraße Meineweh Bad Bibra Balgstädt Droyßig Eckartsberga Elsteraue Elsteraue Freyburg (Unstrut) Finne (Gemeinde) Finne (Gemeinde) Finneland Gleina Goseck Gutenborn Hohenmölsen Kaiserpfalz (Gemeinde) Kaiserpfalz (Gemeinde) Karsdorf Kretzschau Lanitz-Hassel-Tal Laucha an der Unstrut Lützen Mertendorf (Sachsen-Anhalt) Molauer Land Naumburg (Saale) Nebra (Unstrut) Osterfeld (Sachsen-Anhalt) Schnaudertal Schönburg (Saale) Stößen Teuchern Weißenfels Wethau Wetterzeube ZeitzKarte
Über dieses Bild

Meineweh (vom 1. Januar 2010 bis 31. Juli 2011: Anhalt Süd) ist eine Gemeinde im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt).

Ortsteile[Bearbeiten]

Ortschaft Einwohner Ortsteile
Meineweh Pretzsch Unterkaka BurgenlandkreisDistricts of Meineweh.svg
Über dieses Bild
Meineweh 627 Meineweh, Priesen, Quesnitz und Thierbach
Pretzsch 173 Pretzsch
Unterkaka 290 Oberkaka, Schleinitz, Unterkaka und Zellschen

Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31.Dezember 2008.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde wurde am 1. Januar 2010 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Meineweh, Pretzsch und Unterkaka gebildet.[2]

Der Zusammenschluss erfolgte vor dem Hintergrund der Gemeindegebietsreform in Sachsen-Anhalt und der im Begleitgesetz festgeschriebenen Mindestanzahl von 1000 Einwohnern in Gemeinden, die einer Verbandsgemeinde angehören.

Die Gemeinde Meineweh gehört der Verbandsgemeinde Wethautal an.

Nachdem sich die Bürger mit dem Namen Anhalt Süd der neugebildeten Gemeinde, die keinerlei Bezug zum historischen Land Anhalt aufweist, wiederholt unzufrieden zeigten, wurde sie zum 1. August 2011 in Meineweh umbenannt.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 30. März 2012 durch den Landkreis genehmigt. Gestaltet wurde es vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch.

Blasonierung: „In Silber eine rote Rose, im Dreipass besteckt mit drei grünen Ginkoblättern und begleitet von zwei grünen Ähren.“[3] [4]

Die Farben der Gemeinde Meineweh sind Grün - Weiß.

Die Ortsteile Meineweh wie auch Unterkaka besitzen rechtmäßige Wappen, die zwar ihren Status als Hoheitszeichen verloren haben, von den Orten aber weiterhin als Symbole kommunaler Identität und Selbstdarstellung geführt werden. Es war Wunsch der neuen Gemeinde Meineweh, die Wappensymbolik der wappenführenden Orte unter Hinzuziehung des Bezugs zu Pretzsch zu verbinden. Weiterhin sollte die Fusion der drei Orte eine Darstellung im Wappen finden. Die heraldische Umsetzung erfolgte, indem aus dem Wappen von Meineweh das Ginkoblatt gewählt und im Dreipass stellvertretend für die drei Ortsteile gestellt wurde. Mittelpunkt bildet die erblühende Rose mit Bezug zum Wappen von Unterkaka, wobei die Rose jetzt als heraldische (nicht natürliche) Rose dargestellt wurde. Die beiden Ähren, die keine konkrete Getreideart darstellen, lehnen sich an das Bauerndorf Pretzsch mit seiner Landwirtschaft an.[5]

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge der Gemeinde Meineweh ist grün - weiß (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Meineweh – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2012 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  3. a b Amtsblatt des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt Nr. 4/2012, Seite 64 (PDF; 1,2 MB)
  4. Neue Wappen in Sachsen-Anhalt: Meineweh, abgerufen am 16. Juni 2012
  5. Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Meineweh, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren, Hinterlegt beim Burgenlandkreis 2012 (Gutachten: Landeshauptarchiv Magdeburg)