Meinheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Meinheim
Meinheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Meinheim hervorgehoben
49.02910.8119433Koordinaten: 49° 2′ N, 10° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Weißenburg-Gunzenhausen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Altmühltal
Höhe: 433 m ü. NHN
Fläche: 16,36 km²
Einwohner: 849 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91802
Vorwahl: 09146
Kfz-Kennzeichen: WUG, GUN
Gemeindeschlüssel: 09 5 77 150
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 37
91802 Meinheim
Webpräsenz: www.meinheim.de
Bürgermeister: Wilfried Cramer
Lage der Gemeinde Meinheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Gunzenhausen Absberg Alesheim Muhr am See Bergen (Mittelfranken) Burgsalach Dittenheim Ettenstatt Haundorf Heidenheim (Mittelfranken) Höttingen Langenaltheim Markt Berolzheim Meinheim Nennslingen Pappenheim Pfofeld Polsingen Solnhofen Theilenhofen Treuchtlingen Weißenburg in Bayern Westheim (Mittelfranken) Raitenbuch Pleinfeld Gnotzheim Ellingen Landkreis Donau-Ries Landkreis Roth Landkreis Ansbach Landkreis EichstättKarte
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Meinheim ist eine Gemeinde mit 849 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2013) im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Meinheim liegt in der Region Westmittelfranken. Der Ort wird vom Meinheimer Mühlbach durchflossen, der am Fuß des 3 Kilometer westlich gelegenen Dürrenbergs entspringt. Am westlichen Ortsende wird dieser vom Wolfsbronner Mühlbach gespeist.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Meinheim besteht aus neun amtlichen Ortsteilen:[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Meinheim wurde erstmals im Jahre 1154 urkundlich erwähnt. Die Besitzungen der Herren von Treuchtlingen und Holzingen erwarben im 14. und 15. Jahrhundert die Ansbacher Markgrafen. Der Ort im heutigen Mittelfranken gehörte zum 1792 von Preußen erworbenen Fürstentum Ansbach, das ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte. Als Teil Ansbachs fiel der Ort im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch, wie andere Teile Frankens auch, an das Königreich Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Oktober 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Wolfsbronn mit ihren Ortsteilen eingegliedert.[3] Kurzenaltheim kam am 1. Mai 1978 hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 908 Einwohner[4]
  • 1970: 876 Einwohner[4]
  • 1987: 788 Einwohner
  • 2000: 892 Einwohner
  • 2011: 845 Einwohner

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot aus dem unteren Schildrand aufwachsend der silberne Kirchturm von Meinheim, beseitet von je einem goldenen Lindenblatt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe hierzu Liste der Baudenkmäler in Meinheim

Geotope[Bearbeiten]

Steinerne Rinne bei Wolfsbronn

Im Ortsgebiet von Meinheim befinden sich drei ausgewiesene Geotope.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe sowie im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 49 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 282. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sieben Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 57 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 988 Hektar, davon waren 765 Hektar Ackerfläche und 223 Hektar Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 48 Kindern
  • Grundschule: 1. und 2. Klassen des Schulverbandes Markt Berolzheim-Dittenheim-Meinheim

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Bayerische Landesbibliothek Online
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 477.
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 731.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Meinheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien