Meinheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Meinheim
Meinheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Meinheim hervorgehoben
49.02910.8119433Koordinaten: 49° 2′ N, 10° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Weißenburg-Gunzenhausen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Altmühltal
Höhe: 433 m ü. NHN
Fläche: 16,36 km²
Einwohner: 854 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91802
Vorwahl: 09146
Kfz-Kennzeichen: WUG, GUN
Gemeindeschlüssel: 09 5 77 150
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 37
91802 Meinheim
Webpräsenz: www.meinheim.de
Bürgermeister: Wilfried Cramer
Lage der Gemeinde Meinheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Gunzenhausen Absberg Alesheim Muhr am See Bergen (Mittelfranken) Burgsalach Dittenheim Ettenstatt Haundorf Heidenheim (Mittelfranken) Höttingen Langenaltheim Markt Berolzheim Meinheim Nennslingen Pappenheim Pfofeld Polsingen Solnhofen Theilenhofen Treuchtlingen Weißenburg in Bayern Westheim (Mittelfranken) Raitenbuch Pleinfeld Gnotzheim Ellingen Landkreis Donau-Ries Landkreis Roth Landkreis Ansbach Landkreis EichstättKarte
Über dieses Bild

Meinheim ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Meinheim liegt in der Region Westmittelfranken. Der Ort wird vom Meinheimer Mühlbach durchflossen, der am Fuß des 3 km westlich gelegenen Dürrenbergs entspringt. Am westlichen Ortsende wird dieser vom Wolfsbronner Mühlbach gespeist.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Meinheim besteht aus neun Ortsteilen:[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Meinheim wurde erstmals im Jahre 1154 urkundlich erwähnt. Die Besitzungen der Herren von Treuchtlingen und Holzingen erwarben im 14. und 15. Jahrhundert die Ansbacher Markgrafen. Der Ort im heutigen Mittelfranken gehörte zum 1792 von Preußen erworbenen Fürstentum Ansbach, das ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte. Als Teil Ansbachs fiel der Ort im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an das Königreich Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Oktober 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Wolfsbronn mit ihren Ortsteilen eingegliedert.[3] Kurzenaltheim kam am 1. Mai 1978 hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 908 Einwohner[4]
  • 1970: 876 Einwohner[4]
  • 1987: 788 Einwohner
  • 2000: 892 Einwohner
  • 2011: 845 Einwohner

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot aus dem unteren Schildrand aufwachsend der silberne Kirchturm von Meinheim, beseitet von je einem goldenen Lindenblatt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

siehe auch Liste der Baudenkmäler in Meinheim

Geotope[Bearbeiten]

Steinerne Rinne bei Wolfsbronn

Im Ortsgebiet von Meinheim befinden sich drei ausgewiesene Geotope.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe sowie im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 49 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 282. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 7 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 57 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 988 ha, davon waren 765 ha Ackerfläche und 223 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 48 Kindern
  • Grundschule: 1. und 2. Klassen des Schulverbandes Markt Berolzheim - Dittenheim - Meinheim

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111025/211738&attr=OBJ&val=1513
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 477.
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 731.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Meinheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien