Melanie Faißt

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Melanie Faißt Skispringen
Melanie Faisst in Hinterzarten (2013)
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 12. Februar 1990
Geburtsort Titisee-Neustadt
Größe 171 cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Verein SV Baiersbronn
Debüt im Weltcup 3. Dezember 2011
Debüt im Ladies-COC 8. Februar 2005
Pers. Bestweite 138 m (Titisee-N. 2009)
Status aktiv
Medaillenspiegel
DM-Medaillen 2 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
Gold 2005 Meinerzhagen Einzel
Bronze 2006 Klingenthal Einzel
Gold 2008 Oberhof Mannschaft
Bronze 2010 Oberhof Einzel
Silber 2011 Meinerzhagen Einzel
Platzierungen
 Gesamtweltcup 8. (2011/12)
 Ladies-COC 4. (2010/2011)
 Ladies-Grand-Prix 7. (2005)
 Weltcup-Podium 1. 2. 3.
 Skispringen 0 0 1
 Continentalcup-Podium 1. 2. 3.
 Einzel 0 1 6
letzte Änderung: 14. Februar 2013

Melanie Faißt (* 12. Februar 1990 in Titisee-Neustadt) ist eine deutsche Skispringerin.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang [Bearbeiten]

Melanie Faißt wurde als Tochter von Klaus, als Kombinierer Teilnehmer im Weltcup, und Andrea Faißt, Langläuferin und Fußballerin, in Titisee-Neustadt geboren. Sie steht im familieninternen Vergleich mit ihrem drei Jahre jüngeren Bruder Manuel Faißt, der ebenfalls Nordischer Kombinierer ist.[1]

Faißt, die im Alter von sieben Jahren mit dem Skispringen begann, nahm in der Saison 2003/2004 erstmals an internationalen Skisprungwettkäpfen teil, bei denen sie sich im Mittelfeld platzieren konnte. Die Athletin wurde 2005 im Alter von 15 Jahren Deutsche Meisterin. In der Saison 2005/2006 konnte sie sich erstmals unter den besten Zehn bei Wettkämpfen im Ladies-Continentalcup, der höchsten Wettkampfklasse im Damen-Skispringen, platzieren. Am 11. August 2005 belegte sie in Pöhla, beim Sieg der Norwegerin Anette Sagen, als beste deutsche Athletin den siebenten Platz. Beim darauf folgenden Wettkampf in Meinerzhagen, am 14. August 2005, konnte sie sich um einen Platz verbessern und wurde Sechste. Diese guten Resultate sicherten Faißt den siebten Gesamtrang in der FIS-Ladies-Tournee, einer ähnlich der Vierschanzentournee ausgetragenen Wettkampfserie mit vier Austragungsorten in Deutschland und Österreich. In der Gesamtwertung des Ladies-Continentalcups belegte sie am Ende der Saison den 20. Platz.

Bei ihren ersten Juniorenweltmeisterschaft 2006 in slowenischen Kranj erlangte sie den elften Platz. Ein Jahr später konnte sie sich steigern und im italienischen Tarvisio den achten Rang belegten. Bei ihrem ersten internationalen Wettkampf in der Saison 2007/08 ersprang Melanie Faißt mit Platz vier am 23. Januar 2008 in Toblach das bisher beste Ergebnis ihrer Karriere. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2008 im polnischen Zakopane verpasste sie als Vierte knapp ihre erste internationale Medaille. Bei der im August 2008 in Oberhof ausgetragenen Deutschen Meisterschaft gewann sie gemeinsam mit ihrer Vereinskameradin Magdalena Schnurr Gold im Teamwettbewerb.[2] Bei den COC-Sommerspringen 2009 konnte sie am 12. August in Pöhla mit einem zweiten Platz erstmals einen Podestplatz erspringen. Zwei Tage später in Oberwiesenthal wurde sie Dritte.

Ihre persönliche Bestweite von 138 Metern stellte Faißt im Winter 2009 in Titisee-Neustadt auf, wo sie als Vorspringerin beim Männer-Continentalcup an den Start ging. Jedoch hatte sie die Möglichkeit mit erheblich mehr Anlauf zu starten. Bei ihren vierten Juniorenweltmeisterschaft 2010 in Hinterzarten belegte sie den 11. Platz

In der aktuellen Saison hat Faißt sich im B-Kader des Deutschen Skiverbands (DSV) zur besten deutschen Skispringerin entwickelt: Beim Skisprung-Continentalcup (COC) der Frauen am 8. Januar 2011 sprang sie auf der umgebauten Langenwaldschanze in Schonach im Schwarzwald mit 97,5 und 94,5 m auf Rang drei, was ihr das Ticket für die Nordische Skiweltmeisterschaft 2011 in der norwegischen Hauptstadt Oslo sicherte.[1]

Privat hat Melanie Faißt als Schülerin am Skiinternat Furtwangen 2009 am Wirtschaftsgymnasium der Robert-Gerwig-Schule in Furtwangen ihr Abitur abgelegt.[3] Nach einem Jahrespraktikum in Baiersbronn[4] ist sie seit Oktober 2010 Studentin des Bachelorstudiengang Heilpädagogik an der Katholischen Hochschule Freiburg.[5]

Gemeinsam mit der Snowboarderin Isabella Laböck und der Skicrosserin Sabrina Weilharter ist Melanie Faißt in der deutschsprachigen März-Ausgabe 2013 der Zeitschrift Playboy auf Aktfotos zu sehen. [6] [7]

Erfolge [Bearbeiten]

Weltcup-Platzierungen [Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2011/12 08 409
2012/13 25 111

Continentalcup-Platzierungen [Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2004/05 37 018
2005/06 20 214
2006/07 32 144
2007/08 36 059
2008/09 41 071
2009/10 05 552
2010/11 05 697
2011/12 13 100

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Melanie Faißt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b Klaus Vestewig: Skispringerin Melanie Faißt aus Baiersbronn hat WM-Ticket in der Tasche. In: Neckar Chronik vom 12. Januar 2011
  2. Deutsche Meisterschaften Damen: Sieg für Baden-Württemberg
  3. Klaus Wild: Sie haben ihr Abi in der Tasche. In: Südkurier vom 26. Juni 2009
  4. Johannes Bachmann: “Ein Profil, wie für Rießle gemacht”. In: Badische Zeitung vom 27. Januar 2010
  5. Studentin Melanie Faißt als erste deutsche Skispringerin bei der Winter-Universiade. Pressemitteilung der KH Freiburg vom 16. Dezember 2010
  6. playboy.de: 'Schneller, höher, heißer*
  7. Fotoshooting : "Playboy" zeigt deutsche Wintersport-Schönheiten. 13. Februar 2013. Abgerufen am 14. Februar 2013.