Melanie Griffith

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Melanie Griffith mit ihrem Ehemann Antonio Banderas 2010

Melanie Griffith (* 9. August 1957 in New York) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist die Tochter der Schauspielerin Tippi Hedren und Peter Griffith und die Halbschwester der weniger bekannten Schauspielerin Tracy Griffith.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Das erste Mal stand sie im Alter von nur 12 Jahren in Smith! – Ein Mann gegen alle (1969) vor der Kamera. Ihre erste größere Rolle erhielt sie 1975 im Film Die heiße Spur. Im Jahr 1977 zeigte sie sich in dem Film „Garten der Zuflucht“ unbekleidet.

In den 1980ern gehörte sie zu den größten Stars in Hollywood und drehte unter der Regie von Abel Ferrara, Brian De Palma, Jonathan Demme, Robert Redford, Mike Figgis, Mike Nichols und John Schlesinger. Danach hatte sie weniger Glück mit ihrer Rollenwahl – so drehte sie etwa mit ihrem Mann Don Johnson eine missglückte Neuverfilmung des französischen Jugendfilms Am großen Weg – und spielte nur noch selten in Ensemblefilmen wie Nobody’s Fool – Auf Dauer unwiderstehlich, Nach eigenen Regeln und dem Woody-Allen-Film Celebrity – Schön. Reich. Berühmt..

Griffith ist mittlerweile zum vierten Mal verheiratet – jedes Mal trat sie mit einem Schauspieler vor den Altar. 1976 und dann ein zweites Mal von 1989 bis 1996 führte sie eine Ehe mit Don Johnson, von 1980 bis 1987 mit Steven Bauer. Seit 1996 war Griffith mit Antonio Banderas verheiratet, den sie bei den Dreharbeiten zu Two Much – Eine Blondine zuviel kennengelernt hatte. Nach 18 Ehejahren reichte das Paar Anfang Juni 2014 die Scheidung ein und gab seine Trennung bekannt. Griffith hat drei Kinder: Sohn Alexander Bauer (geb. 1985), Tochter Dakota Johnson (geb. 1989) und Tochter Stella del Carmen Banderas (geb. 1996).

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1989 wurde Griffith für die Hauptrolle in Die Waffen der Frauen für den Oscar nominiert. Zuvor war sie für diese Rolle mit dem Golden Globe ausgezeichnet worden. Die Auslandspresse nahm sie daneben viermal in die engere Auswahl: 1985 für Der Tod kommt zweimal, 1987 für Gefährliche Freundin, 1996 für ihre Leistung im Fernsehfilm Buffalo Girls und im Jahr 2000 anlässlich Citizen Kane – Die Hollywood-Legende. Für diesen Film wurde sie zudem für den Emmy nominiert.

Im Gegensatz zu dieser Anerkennung ihrer Arbeit stehen ihre vielen Nominierungen für den Razzie Award (Goldene Himbeere): Fegefeuer der Eitelkeiten, Wie ein Licht in dunkler Nacht und Blondinen küsst man nicht (Born Yesterday). 1997 wurde ihr der Preis erstmals für Nach eigenen Regeln zugesprochen. Ihre bislang letzten Nominierungen erfolgten für Verrückt in Alabama und Cecil B. DeMented.

Im Jahr 2012 wurde Melanie Griffith auf dem Filmfest München der CineMerit Award für herausragende Verdienste um die Filmkunst verliehen.[1]

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Melanie Griffith – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Melanie Griffith – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. CineMerit Award für Melanie Griffith.