Melipilla

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Melipilla
-33.7-71.216666666667Koordinaten: 33° 42′ S, 71° 13′ W
Karte: Chile
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Melipilla

Melipilla auf der Karte von Chile

Basisdaten
Staat ChileChile Chile
Stadtgründung 11. Oktober 1742
Einwohner 94.540 (2002[1])
Stadtinsignien
Escudo de Melipilla.svg
Detaildaten
Fläche 1344,8 km²
Bevölkerungsdichte 70 Ew./km²
Gewässer Río Maipo
Zeitzone UTC-4
Website www.melipilla.cl
Die Plaza de Armas von Melipilla vom Aussichtspunkt eines Einkaufszentrums aus gesehen.
Die Plaza de Armas von Melipilla vom Aussichtspunkt eines Einkaufszentrums aus gesehen.

Melipilla ist eine Stadt in der Mitte Chiles. Sie liegt in der Region Metropolitana. Sie hat 63.100 Einwohner (Stand: 2005).

Geografie und Klima[Bearbeiten]

Die Stadt liegt etwa 60 km westlich von Santiago de Chile. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Melipilla. Sie grenzt an das Küstengebirge im Norden, im Nordosten an die Provinz Chacabuco, im Osten an die Provinz Santiago und im Südosten an die Provinz Talagante. Sie liegt etwa 170 m über dem Meeresspiegel. In der Nähe der Stadt fließt der Río Maipo.

Melipilla grenzt an die Täler Valle de estero Puangue an das Valle de Alhué. Die Gegend ist von Granit-Formationen durchzogen, die von früheren Vulkanausbrüchen stammen. Im Jahr fallen zwischen 500 und 800 mm Regen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt wurde am 11. Oktober 1742 von Gouverneur José Antonio Manso de Velasco unter dem Namen San José de Logroño gegründet. Erst 200 Jahre später wurde die Stadt in Melipilla umbenannt. Am 20. Dezember 1870 erhielt sie ihre Stadtrechte. Am 1. April 1980 wurde sie die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Nähe der Stadt liegt Pomaire ein Töpferdorf. In der Gegend Curacaví kann man traditionelle Bilder der Vendimia-Kultur kaufen. Auf der La Ruta del Queso, einer Art Stadtbesichtigung, kann man die Stadt und das Umland direkt erleben. Hier sind Besuche von landwirtschaftlichen Einrichtungen, Lokalen und kulturellen Orten vorgesehen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Melipilla ist eine moderne Industriestadt und ein Dienstleistungszentrum. Das Umland ist geprägt von Landwirtschaft und Bergbau. In den Minen wird Kupfer und Gold abgebaut.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Instituto Nacional de Estadistica, Censo 2002 http://www.ine.cl/canales/chile_estadistico/censos_poblacion_vivienda/censo2002/mapa_interactivo/metropolitana.swf (aufgerufen am 31. März 2014)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Melipilla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien