Melozzo da Forlì

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Papst Sixtus IV. ernennt Bartolomeo Platina zum Präfekten der Bibliothek; Fresko, auf Leinwand übertragen (1477); Vatikanische Museen

Melozzo da Forlì, auch Michelozzo degli Ambrogi (* 8. Juni 1438 in Forli; † 8. November 1494 ebenda) war ein italienischer Maler.

Leben[Bearbeiten]

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Selbstbildnis von Melozzo da Forli auf einem seiner Fresken

Melozzo stammte aus einer alteingesessenen Familie in Forli. Wahrscheinlich war er ein Schüler von Piero della Francesca. Die Verwandtschaft ihrer Arbeiten geht aus Melozzos bekanntestem Bild, Sixtus IV. ernennt Platina zum Präfekten der Vatikanischen Bibliothek, deutlich hervor (1477). Die meisten anderen ihm zugeschriebenen Bilder sind nur noch in Fragmenten erhalten. Melozzo war als einer der Erfinder der Technik äußerster Verkürzungen berühmt, eine Errungenschaft, die der seines Zeitgenossen Andrea Mantegna gleichsteht. Diese Technik hat er in seiner 1472 in Rom gemalten „Christi Himmelfahrt“ besonders deutlich entfaltet.

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • Melozzo da Forlì. L’umana bellezza tra Piero della Francesca e Raffello. Kuratoren Antonio Paolucci, Daniele Benati und Mauro Natale. Forlì, Musei di San Domenico 2011.

Literatur[Bearbeiten]

  • O. Okkonen, Melozzo da Forlì und Seine Schule, Suomalaisen Tiedeakatemian Kustantama, Helsinki 1910.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Melozzo da Forlì – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien