Melvin Frank

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Melvin Frank (* 13. August 1913 in Chicago, Illinois; † 13. Oktober 1988 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Filmregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Melvin Frank lernte während seines Studiums in Chicago Norman Panama kennen. Als Duo verfassten sie zahlreiche Theaterstücke und Radio-Shows. Ab 1941 erweiterte sich ihre Zusammenarbeit auch auf den Film. Dort waren sie zunächst als Drehbuchautoren tätig und konnten ab Beginn der 1950er-Jahre bei der Mehrzahl ihrer Filme auch selbst Regie führen. Frank und Panama waren fast ausschließlich im Komödienfach erfolgreich und arbeiteten mehrfach mit den Schauspielern Danny Kaye und Bob Hope zusammen.[1] Mitte der 1960er Jahre endete die künstlerische Zusammenarbeit. Frank realisierte noch etliche erfolgreiche Komödien, u. a. mit dem Schauspieler Jack Lemmon in Das Nervenbündel.

In seiner Karriere war Frank insgesamt fünf Mal für den Oscar nominiert. Die Writers Guild of America zeichnete ihn 1984 mit dem Laurel Award for Screen Writing Achievement aus. 1974 gewann er den WGA Award.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Literarische Vorlage
  • 1942: Geliebte Spionin (My Favorite Blonde)
  • 1948: Der Superspion (A Southern Yankee)
  • 2007: Sind wir endlich fertig? (Are We Done Yet?) – Vorlage: Drehbuch zu Nur meiner Frau zuliebe
Drehbuch
Regie
  • 1950: Das Raubtier ist los! (The Reformer and the Redhead) – auch Drehbuch
  • 1951: Der Cowboy, den es zweimal gab (Callaway Went Thataway) – auch Drehbuch
  • 1952: Die letzte Entscheidung (Above and Beyond) – auch Drehbuch
  • 1953: Die Lachbombe (Knock on Wood) – auch Drehbuch
  • 1955: Der Hofnarr (The Court Jester) – auch Drehbuch
  • 1956: Ich heirate meine Frau (That Certain Feeling) – auch Drehbuch
  • 1958: Die Falle von Tula (The Trap) – auch Drehbuch
  • 1959: Der Herrscher von Kansas (The Jayhawkers)
  • 1966: Fremde Bettgesellen (Strange Bedfellows)
  • 1973: Mann, bist du Klasse! (A Touch of Class)
  • 1974: Das Nervenbündel (The Prisoner of Second Avenue)
  • 1976: Wer schluckt schon gern blaue Bohnen? (The Duchess and the Dirtwater Fox)
  • 1978: Ein irres Paar (Lost and Found)
  • 1986: Bobo (Walk Like a Man)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Berlin 2001, Band 3, S. 88