Melvin Platje

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Melvin Platje
Spielerinformationen
Geburtstag 16. Dezember 1988
Geburtsort NaardenNiederlande
Größe 177 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
SDO Bussum
FC Omniworld
SV Huizen
FC Volendam
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2007–2011
2011–2013
2013–
FC Volendam
NEC Nijmegen
Neftçi Baku PFK
100 (43)
61 (15)
9 0(1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 10. Dezember 2013

Melvin Platje (* 16. Dezember 1988 in Naarden, Nordholland) ist ein niederländischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Platje stammt aus einer Familie, in der sich bei den männlichen Mitgliedern – Melvin, seine jüngeren Zwillingsbrüder, ihr Vater und ein Onkel – alles um Fußball drehte. Melvin Platjes erster Verein war SDO in seinem Heimatort Bussum. Von dort kam er über die Jugend des FC Omniworld mit 16 Jahren zur SV Huizen, bei der er gemeinsam mit Nordin Amrabat im Sturm die Meisterschaft holte. Noch als A-Jugendlicher wechselte er zum FC Volendam. In einer Juniorenbegegnung gegen Ajax machte er durch einen Treffer von der Mittellinie aus auf sich aufmerksam.[1] Bei den Volendamern gab er unter Trainer Stanley Menzo 18-jährig sein Profidebüt in der Eerste Divisie am 24. August 2007 gegen den FC Zwolle. In elf Zweitligabegegnungen der Saison 2007/08 erzielte er sein einziges Tor am 7. September 2007, die 1:0-Führung im Auswärtsspiel bei SC Cambuur-Leeuwarden; Volendam verlor das Spiel nach seiner Auswechslung in den Schlussminuten mit 1:2.[2]

Sein Durchbruch kam nach dem Aufstieg in der Eredivisie-Saison 2008/09; Platje wurde in 32 Ligaspielen eingesetzt. Für Aufsehen sorgte er allerdings zunächst mit Negativschlagzeilen. In zwei aufeinander folgenden Eredivisie-Heimspielen Ende Oktober und Anfang November 2008, beim 2:2 gegen Willem II Tilburg und beim 3:1-Sieg über De Graafschap, erzielte er seine ersten beiden Tore in der höchsten Spielklasse. Bei beiden Treffern nahm er jedoch die Hand zuhilfe, was die jeweiligen Schiedsrichter übersahen. Diese beiden und fünf weitere Tore konnten jedoch den direkten Wiederabstieg des „anderen Oranjeteams“, wie Volendam aufgrund der Vereinsfarben genannt wird, nicht verhindern. Im KNVB-Pokalwettbewerb erreichte Volendam in dieser Saison das Halbfinale – auch dank eines glänzend aufgelegten Platje, der im Viertelfinale gegen Roda JC als „Joker“ Ausgleichs- und Siegtreffer zum 3:2 nach Verlängerung erzielte.[3] Platjes Trainer in der Saison, Frans Adelaar, sah Ähnlichkeiten zwischen Platjes Spielanlage und der von Dirk Kuijt, den er beim FC Utrecht trainiert hatte.

In den folgenden zwei Spielzeiten in der Eerste Divisie konnte der junge, nur 1,77 Meter große Stürmer sich weiter entwickeln. Nach 14 Treffern in der Saison 2009/10 kam er 2010/11 mit 21 Ligatreffern auf Platz drei der Torschützenliste. Platje ist auf allen Position im Angriff einsetzbar, ist aber insbesondere im Strafraum als Schütze ebenso gefährlich wie als Vorbereiter. Zur Saison 2011/12 unterzeichnete der 22-Jährige, um den auch Heracles Almelo gebuhlt hatte, einen Zweijahresvertrag – mit Option des Vereins auf ein weiteres Jahr – bei Ehrendivisionär N.E.C..[4] Bei seinem Heimspieldebüt in Nijmegen erzielte er beide Treffer zum 2:0-Sieg über Excelsior, den vorherigen Verein seines Trainers Alex Pastoor.[5]

Stationen[Bearbeiten]

  • FC Volendam (2007–2011 ; Eerste Divisie: 68 Einsätze/36 Tore, Eredivisie: 32/7)
  • N.E.C. (seit 2011; Eredivisie: 8/2)
(Stand: 2. Oktober 2011)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. In de schijnwerpers: Melvin Platje: “FC Zwolle is zeker nog te achterhalen”, Vereinshomepage des FC Volendam vom 3. Februar 2011
  2. Spieldaten (Version vom 21. September 2007 im Internet Archive) bei Voetbal International
  3. Invaller Platje laat Volendam stunten tegen Roda JC (Version vom 25. September 2009 im Internet Archive), Voetbal International vom 5. März 2009
  4. NEC verslaat Heracles Almelo in strijd om Platje (Version vom 12. Mai 2011 im Internet Archive), Voetbal International vom 9. Mai 2011
  5. Matchwinner Platje: Meer kun je niet wensen, toch? (Version vom 18. August 2011 im Internet Archive), Voetbal International vom 16. August 2011