Mende
| Mende | ||
|---|---|---|
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| Region | Languedoc-Roussillon | |
| Département | Lozère (Präfektur) | |
| Arrondissement | Mende | |
| Kanton | Mende-Nord und Mende-Sud | |
| Gemeindeverband | Communauté de communes de la Haute Vallée d'Olt |
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| Koordinaten | 44° 31′ N, 3° 30′ O44.5183333333333.5005555555556726Koordinaten: 44° 31′ N, 3° 30′ O | |
| Höhe | 691–1.236 m | |
| Fläche | 36,56 km² | |
| Einwohner | 12.140 (1. Jan. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte | 332 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 48000 | |
| INSEE-Code | 48095 | |
| Website | http://www.mende.fr/ | |
Mende ist eine französische Stadt mit 12.140 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010) in der Region Languedoc-Roussillon und Sitz der Präfektur des Départements Lozère. Die Stadt liegt am linken Ufer des Flusses Lot. Ihre Einwohner werden les Mendois genannt. Mende ist Sitz eines katholischen Bistums.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Mende liegt im südlichen Zentralmassiv nördlich der Cevennen in der Nähe des Mont Lozère auf einer Höhe von über 700 m. Die Stadt im Tal des Lot wird überragt vom Mont Mimat.
Nachbargemeinden sind im Norden Chastel-Nouvel, im Osten Badaroux, im Südosten Lanuéjols, im Süden Brenoux und Saint-Bauzile, im Südwesten Balsièges sowie im Westen Barjac und Servières.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Region war bereits in der Bronzezeit besiedelt. Mende fungierte lange als wichtiger Handelsplatz zwischen dem Languedoc und der Auvergne.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Der Ort verfügt über einen mittelalterlichen, historischen Stadtkern. Sehenswert sind u. a. die gotische Kathedrale Notre-Dame-et-Saint-Privat (Baubeginn 1368) und die mittelalterliche Brücke Pont Notre-Dame aus dem 13. Jahrhundert. Die Stadt ist Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Schluchten des Flusses Tarn.
Wirtschaft[Bearbeiten]
Mende ist Standort von Holz- und Schmuckindustrie. Wichtigster Wirtschaftszweig sind die Dienstleistungen (Touristik, Öffentliche Verwaltung).
In Mende befindet sich auch der Sitz der Industrie- und Handelskammer des Départements Lozère.
Verkehr[Bearbeiten]
Mende liegt an den Fernverkehrsstraßen Route Nationale 88 (Lyon – Toulouse) und Route Nationale 106. Ferner gibt es einen Bahnhof der französischen Bahn SNCF sowie einen Flugplatz.
Sport[Bearbeiten]
Mende hat eine lange Geschichte im Endurosport. 1988 fand dort die 63. Internationale Sechstagefahrt als wichtigste Motorsportveranstaltung im Endurosport statt.
Das alljährlich stattfindende 3-Tagerennen Trèfle (deutsch: ‚Kleeblatt‘) ist international für seine Schönheit bekannt.
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| 1881 | 1891 | 1901 | 1911 | 1921 | 1936 | 1954 | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 7.202 | 7.878 | 7.319 | 7.005 | 6.109 | 6.499 | 7.752 | 8.337 | 9.713 | 10.451 | 10.929 | 11.286 | 11.804 | 12.378 |
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Söhne und Töchter[Bearbeiten]
- Élisabeth Filhol (* 1965), französische Romanautorin
- Christophe Laurent (* 1977), französischer Radrennfahrer
Beziehung zu Mende[Bearbeiten]
- Alfred Döblin hatte am 25. Juni 1940 auf der Flucht über Spanien und Portugal in die Vereinigten Staaten in der Kathedrale von Mende ein Bekehrungserlebnis, das 1941 in die Konversion zum Katholischen Glauben führte.
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Mende pflegt Städtepartnerschaften mit
Weblinks[Bearbeiten]