Menschenfresser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt Tiere, die Menschen fressen. Für Menschen, die Menschenfleisch essen, siehe Kannibalismus.
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Hier wird einiges aufgetischt, aber nichts belegt.
Der Philadelphia Inquirer berichtet vom Fang eines menschenfressenden Hais an der Küste von New Jersey

Als Menschenfresser gelten einzelne Tiere, die in der Lage sind, einen erwachsenen Menschen zu überwältigen und zu töten und ihn gegebenenfalls auch auffressen. Dagegen zählen Tiere, die einen Menschen nur durch ihre Anzahl überwältigen (zum Beispiel Piranhas) und Tiere, die Menschen zwar töten, aber aufgrund ihrer Nahrungsgewohnheiten als Pflanzenfresser nicht verzehren, nicht zu den Menschenfressern.

Beispiele[Bearbeiten]

Menschenfressende beziehungsweise menschentötende wilde Tiere stammen aus nur wenigen Tiergruppen:

Haie: Weißer Hai, Bullenhai, Tigerhai
Reptilien: Komodowaran, verschiedene Krokodile
Großkatzen: Tiger, Löwe, Leopard
Bären: Braunbär, Eisbär

Umgang mit Menschenfressern[Bearbeiten]

Die Gefahr, die einem Menschen durch Tiere droht, hängt von seiner Lebensweise ab. Da Menschenfresser nicht in von menschlicher Zivilisation geprägten Lebensräumen vorkommen, ereignen sich Zwischenfälle meistens in entlegenen und naturnahen Gebieten.

Menschen, in deren Umgebung potenziell menschenfressende Tiere vorkommen und die sich der Gefahr im Alltag bewusst sind, entwickeln manchmal religiöse Erklärungen (Totemtier, Wiedergeburt), um mit solchen Ereignissen umzugehen.

In naturnahen Gebieten findet sich oft ein Konflikt zwischen den in der Umgebung lebenden Menschen, die um ihre Sicherheit besorgt sind, und den oft in ihrem Lebensraum bedrängten Tieren, die teilweise auch durch Artenschutz geschützt sind.

Die menschliche Gesellschaft verlangt üblicherweise das Auffinden und Töten eines Tieres, wenn ein Mensch Opfer eines Menschenfressers geworden ist. Bei Katzen und Bären, die dem Menschen in der Regel aus dem Wege gehen, wird dies mit einer erhöhten Wiederholungsgefahr begründet. Andere Tiergruppen werden in dieser Situation aus einer Rachementalität heraus erlegt. Daneben ist bei manchen Religionen für die Angehörigen die Wiedererlangung des Leibes des Verstorbenen von Bedeutung; erst dann lassen sich Beerdigungsriten vollziehen und ein Abschluss herstellen.

Einzelne Fälle von Menschenfressern[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Allgemein:

  • Alex McCormick: The Mammoth Book of Man-Eaters: Over 100 Terrifying Stories of Creatures Who Prey on Human Flesh, Carroll & Graf, Juli 2003, ISBN 0-7867-1170-1 (behandelt auch andere gefährliche Tiere)
  • Mario Ludwig: Faszination Menschenfresser. Heyne, München 2012
  • Lamar Underwood: Man Eaters: True Tales of Animals Stalking, Mauling, Killing, and Eating Human Prey. The Lyons Press, Guilford (CT) 2000, ISBN 1-58574-197-3

Bären:

  • Stephen Herrero: Bear Attacks: Their Causes and Avoidance. The Lyons Press, Guilford (CT) 2002, ISBN 1-58574-557-X
  • Scott McMillion: Mark of the Grizzly: True Stories of Recent Bear Attacks and the Hard Lessons Learned. Falcon, 1998, ISBN 1-56044-636-6
  • Larry Mueller, Marguerite Reiss: Bear Attacks of the Century: True Stories of Courage and Survival, 2005, ISBN 1-59228-270-9

Tiger:

Löwen:

Leoparden:

  • Jim Corbett (Autor), Raymond Sheppard (Illustrator): The Man-eating Leopard of Rudraprayag. 1947. Neuauflage: (Oxford India Paperbacks) Oxford University Press, London/New York 1989, ISBN 0-19-562256-1 (Online bei Internet Archive)

Weblinks[Bearbeiten]