Menschenkette
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Als Menschenkette wird eine Reihe von vielen Menschen bezeichnet, die im Gegensatz zur "Menschenschlange" aktiv zur Verrichtung einer besondere Aufgabe oder zur Demonstration eines politischen Willens gebildet wird. Hierbei wird sich oft die Hand gegeben.
Die Bildung einer Menschenkette kann sich auch auf die Weitergabe von Gegenständen beschränken, wie z.B. Wassereimern bei einem Brand (dann wird sie als Eimerkette bezeichnet), Sandsäcken bei Hochwasser oder verschiedensten Dingen im Spiel.
[Bearbeiten] Beispiele
| Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (Literatur, Webseiten oder Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung. |
| Datum | Ereignis | Ort | Anzahl der Teilnehmer | Zweck |
|---|---|---|---|---|
| 1983 | Berkshire, England | 40.000-80.000 | Gegen die Stationierung US-amerikanischer nuklearer Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik Deutschland. | |
| 22. Oktober 1983 | von Stuttgart nach Neu-Ulm | vermutlich über 400.000 | Protest gegen den NATO-Doppelbeschluss/Nachrüstung. An diesem Tag protestieren in Deutschland insgesamt ca. 1,3 Millionen Menschen im Rahmen der Friedensbewegung. | |
| 23. August 1989 | Baltische Menschenkette | Baltikum (von Tallinn bis Vilnius) | 2.000.000 | Zum Jahrestag des Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts für die Unabhängigkeit Estlands, Lettlands und Litauens; am 23. August 1991 wiederholt. |
| 2000 | Latin American Jubilee 2000 | Deutschland | 50.000 | Für den Schuldenerlass für Entwicklungsländer. |
| 28. Februar 2004 | 228 Hand-in-Hand Rally | Von Keelung bis an die Südspitze Taiwans (ca. 500 km) | über 1.000.000 (über 2.000.000 laut Organisatoren) | Zur Erinnerung an den Zwischenfall vom 28. Februar 1947 und als Protest gegen die Bedrohung Taiwans durch Raketen der Volksrepublik China. |
| 25. Juli 2004 | von Gush Katif (einer Ansammlung israelischer Siedlungen im Gazastreifen) bis zur Klagemauer in Jerusalem (90 km) | 130.000 (laut Angaben der Polizei); 200.000 (laut Organisatoren) | Als Protest gegen den Plan des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon zum Abriss jüdischer Siedlungen im Gazastreifen. |

