Mercedes-Benz G-Klasse

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Mercedes-Benz
Mercedes-Benz G-Klasse (W 460, 1979–1990)

Mercedes-Benz G-Klasse (W 460, 1979–1990)

G-Klasse
Verkaufsbezeichnung: G-Klasse
Produktionszeitraum: seit 1979
Klasse: Geländewagen
Karosserieversionen: Kombi, Kastenwagen, Cabriolet
Motoren: Ottomotoren:
2,0–6,3 Liter
(66–450 kW)
Dieselmotoren:
2,4–4,0 Liter
(53–184 kW)
Länge: 4212–5317 mm
Breite: 2007–2251 mm
Höhe: 1931–2053 mm
Radstand: 2400–3428 mm
Leergewicht: 2275–2580 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines

Die G-Klasse (oder auch G-Modell; G steht für Geländewagen) ist eine Modellreihe von Mercedes-Benz, die seit 1979 produziert wird. In seiner Grundform wurde das Fahrzeug seither kaum verändert, technisch erfuhr es allerdings immer wieder Verbesserungen und Aktualisierungen. Diese betreffen vor allem Motorvarianten, das Interieur und Sicherheitsmerkmale.

Fahrzeugcharakteristika[Bearbeiten]

Bis April 2011 wurden über 210.000 Fahrzeuge verkauft.[1] Ältere, gepflegte Modelle werden heute bereits zu Liebhaberpreisen in der Klassikerszene gehandelt.

Von der G-Klasse wurden im Wesentlichen drei Aufbauvarianten für die zivile Nutzung gebaut: ein zweitüriges Cabriolet, ein geschlossener Dreitürer (Station kurz) und eine fünftürige Langversion (Station lang). Die ursprüngliche Variante des W 460 wurde bis 1990 produziert, danach erfolgte eine Unterteilung in zwei Modelle für verschiedene Kundenansprüche: W 461 mit zuschaltbarem Allradantrieb und etwas reduzierter Ausstattung für Behörden, Kommunen und Streitkräfte sowie W 463 mit gehobener Ausstattung und permanentem Allradantrieb. Die Bezeichnung W 462 bezeichnet die Fahrzeuge der W 461, die als CKD-Sätze bei ELBO in Griechenland montiert werden.

Seit dem Aus der Baureihe W 461 im Jahre 2001 wird der Kundenstamm mit dem G 270 CDI Worker bedient. Dieser ist mit dem 2,7 Liter Reihenfünfzylinder OM 612 ausgestattet und leistet 115 kW (156 PS) sowie ein max. Drehmoment von 400 Nm. Seit 2007 wird er auch mit dem aktuellen OM 642 als G 280 CDI angeboten. Dies jedoch nur für Behörden und Kommunen sowie das Militär.[2] Für Privatpersonen stand die neue Variante des 461ers zuerst als EditionPur in limitierter Auflage ab Mai 2009 zur Verfügung, seit Januar 2010 ist ein nahezu baugleiches Modell als G 280 CDI, bzw. G 280/300 (mit Euro5) CDI Professional erhältlich.[3] Diese neue Variante des 461ers basiert antriebstechnisch jedoch nicht mehr auf dem 460er, sondern dem 463er. Die Fahrzeugelektronik wurde weitestgehend in den Innenraum verlegt, um dem härteren Einsatz bei Militär und Behörden Rechnung tragen zu können; die Wattiefe und Bodenfreiheit sind gegenüber dem 463er leicht erhöht worden. Auch ist eine Schlechtsprit-Variante des OM 642 erhältlich, jedoch nur in der Euro 3 Abgasnorm mit Einzelabnahme.

Als Karosserievarianten stehen neben dem Station lang und dem Kastenwagen mit 2850 mm Radstand auch erneut die Varianten Fahrgestell mit/ohne Pritsche und einem Radstand von 3428 mm zur Verfügung.[4][5]

Der unterschiedliche Markenname Puch G bzw. Mercedes-Benz G-Klasse resultierte aus der zwischen den beiden Partnern vereinbarten Vertriebsverantwortung: In Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Slowenien, Kroatien, Jugoslawien, ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Bosnien/Herzegowina und Großbritannien (W 461) und in Teilen Afrikas wurde der Geländewagen als Puch G, in allen anderen Ländern als Mercedes G verkauft. Den ersten Puch G in den USA fährt Arnold Schwarzenegger. Für den Österreichbesuch des Papstes Johannes-Paul II. im Jahre 1983 wurden am Papamobil anstelle der Mercedes-Benz-Markenzeichen solche von Puch angebracht.

Die G-Klasse gilt als eines der geländegängigsten alltagstauglichen Autos. Beim G liegt der Kippwinkel bei ca. 38 Grad. Sicher fahrbar sind bei gutem Untergrund 35 Grad, statisch kippt das Auto bei 40 Grad, wobei es hier auf Bereifung, den Schwerpunkt, Zuladung und Dachlast ankommt.

Geschichte[Bearbeiten]

Mercedes g h sst.jpg
Heckansicht (W 460)
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Puch G des österr. Bundesheers
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Puch G

Daimler-Benz und der österreichische Hersteller Steyr-Daimler-Puch (jetzt Magna Steyr) vereinbarten 1972 die gemeinsame Entwicklung eines Geländewagens. Dies geschah auf Drängen des iranischen Herrschers Mohammad Reza Pahlavi, der im Besitz von bis zu 18 % der Daimler-Benz-Aktien war. Der Wagen war im Iran für Grenzpatrouillen sowie als Jagdwagen vorgesehen. Anfangs hoffte man auf die Bundeswehr als zusätzlichen Abnehmer. Einige der zur Verfügung gestellten Modelle fanden dort große Resonanz, letztendlich fiel aber aus Kostengründen die Wahl auf den VW Iltis. 1975 wurde die Serienproduktion beschlossen und als Fertigungsstandort Graz gewählt. Dort wird die G-Klasse bis heute mit einem erheblichen Anteil an manueller Arbeit hergestellt. Neben der Produktion ist seit 1992 auch die Weiterentwicklung der G-Klasse in Graz beheimatet.[6]

Im Lastenheft für den Geländewagen standen in erster Linie absolute Geländetauglichkeit, auch unter erschwerten Bedingungen, Zugkraft und Langlebigkeit. Entsprechend ist das G-Modell ausgelegt. Die Basis des Fahrzeugs bildet ein Leiterrahmen[7] aus geschlossenen Längsprofilen und Quertraversen. Geländewagentypisch sind die starren Achsen, die langen Federwege und die große Bodenfreiheit sowie zuschaltbare Differentialsperren. Im Gelände zeigte die G-Klasse gute Leistungen, so dass sich bis heute nicht nur Offroad-Freunde, Jäger und Reiter für das Auto begeistern. Auch verschiedene Streitkräfte, Feuerwehren, Katastrophenschutz und die UNO nutzen den Wolf, eine Variante des G-Modells.

Als Einstiegsvariante stand 1979 der Mercedes OM 616, ein Vierzylinder-Dieselmotor mit 2,4 Litern Hubraum und 53 kW (72 PS) Leistung zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 117 km/h. Beliebteste Variante wurde der 300 GD mit dem aus der Pkw-Produktion bekannten 3-Liter-Fünfzylindermotor OM 617. Die stärkste Variante, der mit dem M 110 ausgerüstete 280 GE, leistete (durch Verdichtungsreduktion und Einsatz zahmerer Nockenwellen) gedrosselte 115 kW (156 PS). Eine angedachte Variante des 300 GD als 300 GD Turbodiesel wurde nicht mehr realisiert, da die nachfolgende Motorengeneration bereits fertig entwickelt war. Auf besonderen Kundenwunsch hin wurden ab Werk einige Fahrzeuge mit dem OM 617 A bestückt. Automatische Getriebe aus den leichten Transporterreihen von Mercedes-Benz standen ab 1981 für den 230 GE, den 280 GE und den 300 GD wahlweise zur Verfügung.

1983 gewann Jacky Ickx mit einem G-Modell die Rallye Paris-Dakar. In den folgenden Jahren wurde die Ausstattung kontinuierlich erweitert, u. a. bekam das Cabrio ein hochwertigeres Verdeck. Auch der Katalysator war ab 1986 in der G-Klasse verfügbar.

1990 wurde die Baureihe W 463 eingeführt. 1992 löst der W 461 den W 460 ab. Ein Jahr später wird als Sondermodell der 500 GE mit Achtzylinder-V-Motor präsentiert. Gleichzeitig wird analog zu allen Mercedes-Baureihen die Typenbezeichnung umgestellt (z.B. 290 GD zu G 290 D). Im Jahr 2001 wurde der Verkauf des W 461 eingestellt. Diese wird aber für Militär und Kommunen weiter produziert; 2001 fand eine Abkehr vom „klassischen“ Allradkonzept mit starr zuschaltbarem Vorderradantrieb hin zum permanentem Allradantrieb des Typs W 463 statt. Seit 2009 ist der W 461 auch wieder für Privatkunden erhältlich, zuerst als limitierter G 280 CDI Edition.Pur, seit 2010 als G-Klasse Professional.[3][8][9] Nach und nach wurden beim W 463 neue Motoren eingeführt; 1999 kam das erste G-Modell in AMG-Ausführung auf den Markt, dessen V8-Saugmotor 260 kW (354 PS) leistet. Auch neue Dieselmotoren mit CDI-Technik wurden nun in der G-Klasse angeboten. Die Leistungen stiegen so Anfang des neuen Jahrtausends auf bis zu 184 kW (250 PS) beim dieselbetriebenen G 400 CDI sowie 350 kW (476 PS) beim benzinbetriebenen, ab 2004 aufgeladenen G 55 AMG. In wenigen Exemplaren bot AMG den G 63 mit einem 6,3 Liter-Zwölfzylindermotor an. Nur etwa 13 Exemplare wurden gebaut, auf Wunsch auch in einer siebensitzigen Langversion.

Ab 2006 standen zusätzlich Xenon-Scheinwerfer in der Aufpreisliste. Aktuell sind vier Motoren (G 350 BlueTEC, G 500, G 63 AMG, G 65 AMG) und nur noch eine Karosserieform im Angebot, nachdem die Version mit kurzem Radstand 2012 und das Cabriolet Ende 2013 eingestellt worden sind, wobei der AMG mit mittlerweile 373 kW (507 PS) nur als langes Modell angeboten wurde und wird. Der Diesel leistet 155 kW (211 PS), der G 500 mit dem aktuellen 5,5 Liter-V8 (Motor M 273) 285 kW (388 PS).

Für die französische Armee montierte Peugeot ab 1981 den P4 VLTT (Voiture Légère Tous Terrains) der ebenfalls auf der Karosserie der G-Klasse basierte, aber den als OHV-Motor konstruierten Indénor-Diesel XD2 (wie er auch im Peugeot 504 zum Einsatz kam) sowie Peugeot-Getriebe und -Achsen nutzte.

Heutige Modelle[Bearbeiten]

Die G-Klasse wurde im Lauf der Jahre mehreren behutsamen Modellpflegemaßnahmen unterzogen und erhielt immer wieder modernere und leistungsstärkere Benzin- und Dieselmotoren sowie ABS, ESP, 4ETS, Bremsassistent, Airbag und viele weitere technische Neuentwicklungen. AMG, die Tuningabteilung von Mercedes-Benz, bietet optisch überarbeitete und leistungsgesteigerte Varianten (seit Mitte 2008 sogar mit 373 kW/507 PS) an. Der solide Kastenrahmen erlaubt eine große Zahl von individuellen Aufbauten und Modellvarianten.

Der Mercedes-Veredler Brabus bietet außerdem eine 588 kW (800 PS) starke G-Klasse namens Brabus 800 Widestar an, die den auf 6,2 Liter vergrößerten V12-Biturbo aus dem S 600 besitzt.

Modellpflege 2007[Bearbeiten]

Zum Modelljahr 2007 wurde eine überarbeitete Version des Geländewagens vorgestellt, die vor allem im Innenraum aktualisiert wurde. Äußerlich wurden nun serienmäßig Bi-Xenon-Scheinwerfer eingesetzt und die Heckleuchten geändert. Ausgeliefert wurden die neuen Modelle ab April 2007.

Das modellgepflegte Cockpit erhielt ein neues Kombiinstrument mit vier chromumrandeten Rundinstrumenten aus der C-Klasse. Ebenfalls neu ist das beleuchtete Vierspeichen-Multifunktionslenkrad, welches im G 320 CDI aus Leder und in den anderen Modellen aus einer Leder-Holz-Kombination besteht. Des Weiteren wurde die Mittelkonsole modifiziert und bekam neue Regler und Schalter für die Klimaanlage. Serienmäßig in Modellen mit Dieselmotor ist nun ein CD-Radio mit Telefontastatur eingebaut, außerdem ist eine vordere Sitzheizung für alle Modelle Serie. Gegen Aufpreis oder in Verbindung mit den Ottomotoren ist das Comand APS-System mit DVD-Navigation, Radio, CD-Player und Kompassfunktion erhältlich.

Das Angebot der Sonderausstattungen wurde im Rahmen der Modellpflege ergänzt. Dazu zählt eine Rückfahrkamera, ein Reifendruckkontrollsystem und eine Sportauspuffanlage, ähnlich der im G 55 AMG. Neben dem Interieurpaket Artico mit Sitzbezügen aus einer Ledernachbildung erweitert die neue Farbe Cognac die bisherige graue oder schwarze Lederausstattung.[10]

Modellpflege 2008[Bearbeiten]

Nachdem die G-Klasse 2007 vor allem im Innenraum leicht modellgepflegt wurde, folgt nun ein weiteres Facelift, das ab September 2008 zu leicht gestiegenen Preisen ausgeliefert wird. Diese Überarbeitung beinhaltet optisch hauptsächlich einen neuen Kühlergrill mit nunmehr drei breiten, statt vorher sieben schmalen Lamellen. Weitere Änderungen betreffen das Infotainmentsystem, das nun serienmäßig mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung ausgestattet ist. Ebenso ist ein MP3-Anschluss erhältlich, der über das Multifunktionslenkrad bedient werden kann. Während im G 320 CDI ein Sechsfach-CD-Wechsler zum Einsatz kommt, gibt es im G 500 das Multimedia-System COMAND APS mit Sechsfach-DVD-Wechsler, Sprachbedienung, Festplatten-Navigation, Telefonbedienung und einem speziellen Offroad-Menü.

Der G 500 bekommt im Rahmen der Modellpflege einen neuen 5,5-Liter-V8-Motor mit 285 kW (388 PS) und neu gestaltete 18-Zoll-Aluräder. Er löst den bisher eingesetzten 5,0-Liter-Benziner mit 218 kW (296 PS) ab. Mit der neuen Motorisierung beschleunigt die G-Klasse als Cabrio und Kurzversion von null auf 100 km/h in 5,9 Sekunden und Langversion in 6,1 Sekunden.[11]

Zum 30-jährigen Produktionsjubiläum bietet Mercedes 2009 zwei Sondermodelle an: Den G 500 Edition 30 mit aufgewerterter Innenausstattung und exlusivem designo-Leder. Außerdem steht der G 280 CDI Edition 30 PUR in den Preislisten, eine auf dem W 461 basierende spartanisch ausgerüstete G-Klasse mit dem V6-Turbodiesel OM 642 DE LA red. und dem Antriebsstrang des 463ers.

Zum Produktionsende des kurzen G-Klasse-Dreitürers Mitte 2012 wird im Sommer 2011 ein Sondermodell namens BA3 Final Edition aufgelegt. Dieses Sondermodell charakterisiert sich durch einen Kühlergrill und Kotflügel im AMG-Stil; Trittbretter und Reserveradabdeckung tragen ein dreidimensionales Markenlogo. Hinzu kommen 18-Zoll-Felgen, Metalliclackierung und Applikationen in Karbon-Optik an den Schutzleisten. Zeitgleich bietet Mercedes-Benz für den Fünftürer das Sondermodell Edition Select an. Auffällig hierbei ist die zweifarbige Lackierung, wobei die Stoßstange vorne und hinten, die Kotflügelverbreiterungen und die Außenspiegel schwarz lackiert sind. Die Trittbretter und die Reserveradabdeckung mit dreidimensionalem Mercedes-Benz Stern sind aus Edelstahl. Weiterhin ist dieses Sondermodell an schwarzen 18-Zoll-Leichtmetallrädern zu erkennen. Außerdem zeigt sich auch die Innenausstattung aufgewertet, so sind beispielsweise die Instrumententafel, Armauflage, Türgriffe und der Handbremshebel schwarz beledert und zum Teil mit einer Ziernaht in Kontrastfarbe versehen.

Modellpflege 2012[Bearbeiten]

Am 30. Juni 2012 erfolgte eine weitere Modellpflege, die insbesondere einen stark überarbeiteten Innenraum mit sich bringt. Während am Exterieur nun alle W463-Modelle über LED-Tagfahrlicht, das unterhalb der Scheinwerfer angebracht ist, verfügen und neu gestaltete Seitenspiegel erhalten, gibt es im Interieur eine gänzlich neu gestaltete Mittelkonsole und Instrumententafel. Letztere stammt aus dem ML (W 166). Als Antrieb dienen auf der einen Seite die bekannten Triebwerke im G 350 BlueTEC und G 500, auf der anderen Seite kommen zwei neue AMG-Modelle hinzu, womit der G 55 AMG abgelöst wird und nicht mehr verfügbar ist. Der 5,5-Liter-V8-Biturbo im G 63 AMG leistet 400 kW (544 PS), der G 65 AMG mit einem sechs Liter großen V12-Biturbo-Ottomotor 450 kW (612 PS). Ebendiese AMG-Modelle unterscheiden sich von den herkömmlichen Modellen durch einen Zweilamellen-Grill und durch Stoßfänger mit größeren Lufteinlässen. Auch auf technischer Seite wurde die G-Klasse überarbeitet, so dass die 7G-Tronic Plus, beim G 63 AMG mit Start-Stopp-Automatik, und das Infotainmentsystem Comand Online mit Navigationssystem und Internetzugang serienmäßig ist sowie außerdem zahlreiche Assistenzsysteme erhältlich sind.

Zur Produktionseinstellung des Cabriolets Ende 2013 wurde Mitte 2013 die auf 200 Exemplare limitierte Final Edition 200 eingeführt, die obligatorisch mit einem beigefarbenem Verdeck ausgestattet ist. Vor der Premiere auf der IAA 2013 waren alle Einheiten verkauft. Als Motor war ausschließlich der G 500 verfügbar.

Miniaturen[Bearbeiten]

Galt einst der Maßstab 1:43 als "Königsklasse", erlauben heutige Produktionstechniken auch an kleineren Modellen feine Details. Im Kontrast dazu landen ebenso gröber gearbeitete Spielzeug-Autos in Sammlungen von Enthusiasten.

Zukunft[Bearbeiten]

Im Laufe der Zeit wurde immer wieder die Einstellung des Modells zu Gunsten von SUVs wie der M-Klasse oder der größeren GL-Klasse angekündigt. Diese Einstellung wurde jedoch immer wieder verschoben, im Jahr 2012 hat Daimler den laufenden Vertrag mit der Magna-Gruppe bis zum Jahr 2020 verlängert.[12]

Modelle und Technische Daten[Bearbeiten]

W 460 (1979–1992, Kat ab 1984 erhältlich)
Modell Zylinder Hubraum Leistung Bauzeit
230 G R4 2,3 l 66 kW (90 PS)/75 kW (102 PS) 1979–1982
200 GE R4 2,0 l 80 kW (113 PS)(Kat)/85 kW (116 PS) nur Export
230 GE R4 2,3 l 90 kW (122 PS)(Kat)/92 kW (125 PS) 1982–1992
280 GE R6 2,8 l 110 kW (150 PS)(Kat)/115 kW (156 PS) 1980–1990
240 GD R4-Diesel 2,4 l 53 kW (72 PS) 1979–1987
250 GD R5-Diesel 2,5 l 62 kW (84 PS) 1987–1992
300 GD R5-Diesel 3,0 l 65 kW (88 PS) 1979–1990
W 461 (seit 1992)
Modell Zylinder Hubraum Leistung Bauzeit
230 GE/G 230 R4 2,3 l 93 kW (126 PS) 1992–2001
290 GD/G 290 DIESEL R5-Diesel 2,9 l 70 kW (95 PS) 1992–1997
290 GD T/G 290 TURBODIESEL R5-Turbodiesel 2,9 l 88 kW (120 PS) 1998–2001
G 270 CDI Worker R5-Turbodiesel 2,7 l 115 kW (156 PS) für Kommunen/Militär 2001–2006
G 280 CDI Worker V6-Turbodiesel 3,0 l 135 kW (184 PS) für Kommunen/Militär seit 2007
G 280 CDI Edition 30 PUR V6-Turbodiesel 3,0 l 135 kW (184 PS) 2009[8]
G 280/300 CDI Professional[5] V6-Turbodiesel 3,0 l 135 kW (184 PS) 2010–2013[5]
W 462 (Variante ELBO
Modell Zylinder Hubraum Leistung Bauzeit
G 230/24 R4 2,3 l 93 kW (126 PS)
G 290GD/28 R5-Diesel 2,9 l 70 kW (95 PS)
W 463 (seit 1990)
Benzin
Modell Zylinder Hubraum Leistung Bauzeit/Infos
200 GE R4 2,0 l 80 kW (113 PS)(Kat)/85 kW (116 PS) nur Export
230 GE/G 230 R4 2,3 l 93 kW (126 PS) 1990–1995
300 GE/G 300 R6 3,0 l 125 kW (170 PS) 1990–1994
500 GE V8 5,0 l 176 kW (240 PS) 1993 (Limitierte Auflage)
500 GE 6.0 AMG V8 6,0 l 243 kW (331 PS) 1993 (Umbauten auf 500 GE-Basis)
G 320 R6 3,2 l 154 kW (210 PS) 1994–1998
G 36 AMG R6 3,6 l 200 kW (272 PS) 1994–1998 (Umbauten auf G 320-Basis)
G 320 V6 3,2 l 158 kW (215 PS) 1998–2005
G 500 V8 5,0 l 218 kW (296 PS) 1999–2007
G 500 V8 5,5 l 285 kW (388 PS) seit 2007
G 55 AMG V8 5,4 l 260 kW (354 PS) 1999–2004
G 55 AMG V8-Kompressor 5,4 l 350 kW (476 PS) 2004–2006
G 55 AMG V8-Kompressor 5,4 l 368 kW (500 PS) 2006–2008
G 55 AMG V8-Kompressor 5,4 l 373 kW (507 PS) 2008–2012
G 63 AMG V12 6,3 l 326 kW (444 PS) 2002–2003 (Kleinserie)
G 63 AMG V8 5,5 l 400 kW (544 PS) seit 2012
G 63 AMG 6×6 V8 5,5 l 400 kW (544 PS) Dreiachsiger Prototyp für Kleinserie[13]
G 65 AMG V12 6,0 l 450 kW (612 PS) seit 2012
Diesel
250 GD R5 2,5 l 69 kW (94 PS) 1990–1992
300 GD/G 300 DIESEL R6 3,0 l 83 kW (113 PS) 1990–1994
350 GD T/G 350 TURBODIESEL R6 3,5 l 100 kW (136 PS) [Mit Brabus-Intercooler 165 PS] 1992–1997
G 300 TURBODIESEL R6 3,0 l 130 kW (177 PS) 1997–2001
G 270 CDI R5 2,7 l 115 kW (156 PS) 2002–2006
G 320 CDI / G 350 CDI seit 9/2009[8] V6 3,0 l 165 kW (224 PS) 2006–2010
G 350 BlueTEC [8] V6 3,0 l 155 kW (211 PS) seit 2010
G 400 CDI V8 4,0 l 184 kW (250 PS) 2001–2005

Fahrzeuge auf Basis der G-Klasse[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mercedes-Benz Cars im Überblick. Ausgabe 2011. Seite 31.
  2. www.Mercedes-Benz.de
  3. a b www.w463.de
  4. www.http://www.auto.de/magazin/showArticle/article/38676/Ur-G-Stein-Mercedes-G-Professional.de
  5. a b c Mercedes-Benz Deutschland – G-Klasse Geländewagen – G-Klasse Professional. Mercedes-benz.de. Abgerufen am 17. Mai 2010.
  6. Mercedes-Benz Consult Graz – Leistungen – Erfolgsgeschichte. Mercedes-benz-consult-graz.at. Abgerufen am 17. Mai 2010.
  7. Modellgeschichte: Die Evolution des „G“ | Daimler Global Media Site > Mercedes-Benz Cars > Mercedes-Benz Pkw > G-Klasse. Media.daimler.com. 13. Februar 2009. Abgerufen am 17. Mai 2010.
  8. a b c d www.mercedes-benz.de
  9. www.g4rce.net
  10. Auto-News Online-Ausgabe vom 15. Februar 2007: „Mercedes schickt die G-Klasse überarbeitet ins Jahr 2007
  11. Auto-News Online-Ausgabe vom 30. Mai 2008: „Gepflegter G-Klassiker: Neuer V8 und besseres Audiosystem
  12. Vgl. dazu Automobil Produktion, Ausgabe März 2012, S. 8
  13. Tom Debus: Daimlers dickstes Ding. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 60 vom 12. März 2013, S. T5.
  14. w463.de

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mercedes-Benz G-Klasse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien