Mercedes-Benz-Transporter

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T1 Pritschenwagen mit Doppelkabine, „Bremer Transporter“

Mercedes-Benz-Transporter sind Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 7,5 Tonnen, die unter anderem als Kastenwagen gebaut werden. Mercedes-Benz ist einer der größten Hersteller von Transportern in Europa und hat Werke für Transporter in Düsseldorf (Sprinter), Ludwigsfelde (Vario/Sprinter) sowie im spanischen Vitoria (Vito/Viano).

Der Atego mit 6,5 Tonnen in der kleinsten Ausführung zählt nicht zu den Transportern, sondern zu Mercedes-Benz Lkw.

Konkurrenten im Bereich der Transporter sind unter anderem Volkswagen, Ford und Iveco.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bezeichnungen

Neben dem Namen sind die aktuellen Transporter durch eine dreistellige Ziffer gekennzeichnet. Die erste Stelle bezeichnet die Gewichtsklasse in Tonnen und lautet

  • 1 beim Vito
  • 2, 3, 4, 5, 6 für Sprinter
  • 5, 6, 7, 8 für Vario

Die hinteren beiden Stellen bezeichnen, wie bei den Mercedes-Benz Lkw üblich die gerundete Leistung in PS.

[Bearbeiten] Angebotene Karosserieformen

Mercedes-Benz Transporter werden in vielen verschiedenen Karosserievarianten angeboten. Dazu gehören unter anderem, je nach Modell:

  • größere Kleinbusse zur Personenbeförderung
  • Kastenwagen zum Materialtransport
  • motorisierte Fahrgestelle mit Fahrerkabine zum weiteren Aufbau durch Fremdfirmen
  • Pritschenwagen
  • Die beliebtesten Modelle als Wohnmobil oder Wohnbus sind die alten Düsseldorfer. Sie lassen sich sehr gut ausbauen und sind sehr stabil.

[Bearbeiten] Baureihen

Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge
Baureihe Anmerkung Bild

[Bearbeiten] Kleintransporter (2,65 t bis 3,2 t)

1988–1995
ca. 207.000 Stück
MB 100   Mercedes mb100 sst.jpg
1996–2003
ca. 560.000 Stück
W 638 Erster Vito, als PKW unter der Bezeichnung V-Klasse Mercedes vito 1 v sst.jpg
seit 2003
W/V 639 Zweiter Vito, als PKW unter der Bezeichnung Viano German military police car (aka).jpg

[Bearbeiten] Mittlere Transporter (2,4 t bis 4,6 t bzw 6,0 t)

1970–1977
ca. 304.000 Stück
L 206
und
weitere
Harburger Transporter (Übernahme von Hanomag-Henschel) Mercedes l206 sst.jpg
1977–1995
ca. 970.000 Stück. Wird als Lizenzproduktion von Force India in einer neueren Version als Traveller/Shaktiman für den indischen Markt gebaut
T 1 Bremer Transporter Mercedes t1 prische sst.jpg
seit 1995
Dezember 2005 über 1.300.000 Stück. Wird für einige Länder noch im Mercedes-Benz Werk Argentinien gebaut
Sprinter Als 616 CDI mit 6,0 t und 156 PS Ambulance.JPG
seit 2006
Sprinter
W/V 906
Mercedes Sprinter front.jpg

[Bearbeiten] Großtransporter (3,5 t bis 7,5 t)

1956–1967
ca. 140.000 Stück
L 319
und
weitere
später L 405 (Diesel) bzw. L 407 (Benziner) Mercedes l319 sst.jpg
1967–1986
ca. 540.000 Stück
T 2 Düsseldorfer Transporter (Erste Generation) Mercedes t2 doka sst.jpg
1986–1996
T 2 Düsseldorfer Transporter (Zweite Generation) Mercedes t2 neu sst.jpg
seit 1996
ca. 200.000 Stück
Vario   Mercedes-Vario-815D-Koffer-Lkw.jpg

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Dieter Hasemann: DaimlerChrysler – Die Lastwagenmarken eines Weltkonzerns. Verlag Podszun-Motorbücher, Brilon 2002, ISBN 3-86133-285-X
  • Werner Oswald: Deutsche Last- und Lieferwagen, Band 2, 1945–1969. 3. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-01197-2
  • Werner Oswald: Deutsche Last- und Lieferwagen, Band 3, 1970–1989. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-02446-2

[Bearbeiten] Weblinks

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