Meredith Hunter

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Meredith Hunter (* 24. Oktober 1951 in Berkeley, Kalifornien; † 6. Dezember 1969 im Alameda County, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Jugendlicher, der während des Altamont Free Concerts der Rolling Stones auf dem kalifornischen Altamont Speedway erstochen wurde.

Hunter wurde unmittelbar vor der Bühne von Alan Passaro, einem Mitglied der zur Sicherheit als Ordner eingesetzten Hells Angels, mit fünf Messerstichen und Tritten verletzt. Unmittelbar zuvor hatte Hunter unter Einfluss von Drogen eine Schusswaffe gezogen.[1] Er starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Stones setzten das Konzert fort.

Alan Passaro wurde wegen Mordes angeklagt und von einem Gericht freigesprochen, da die Tat als Nothilfehandlung gewertet wurde.[1] Er wurde 1985 im Anderson Reservoir, einem künstlichen See im Santa Clara County, tot aufgefunden.[2]

Die Tat wurde von drei Kamerateams gefilmt. Sie ist Bestandteil des Dokumentarfilms Gimme Shelter.

Meredith Hunter ist auf dem Skyview Memorial Lawn in Vallejo (Kalifornien) beigesetzt.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Hells Angels. Die letzten Krieger- Stern.de am 17. Januar 2008. Abgerufen am 6. März 2013
  2. a b Find a Grave. 2. April 2006. Abgerufen am 6. März 2013. (engl.)