Meret Becker

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Meret Becker (* 15. Januar 1969 in Bremen) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin.

Meret Becker 2008

Leben[Bearbeiten]

Meret Becker ist die Tochter von Monika Hansen und Rolf Becker, die Stieftochter von Otto Sander, die Schwester von Ben Becker sowie die Nichte von Jonny Buchardt.

Einem breiteren deutschsprachigen Publikum fiel sie zunächst in Kleine Haie auf, aber wie auch in dem nachfolgenden Film Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief ist sie mehr auf die „Aschenputtel“-Rollen festgelegt, was sie selbst jedoch nicht als Manko ansieht. In einem Interview darauf angesprochen antwortete sie, dass sie zwar schon reiche, verzogene Mädchen gespielt habe, „aber nach reichem Elternhaus sehe ich irgendwie nicht aus. Das liegt an den Zähnen, glaube ich. Die haben etwas Rattiges.“ (Westdeutsche Zeitung, 15. September 2004)

An der Seite ihres Bruders Ben Becker stellte Meret Becker 1995 in dessen Theaterstück Sid & Nancy die selbstzerstörerische Nancy Spungen dar. Meret Beckers Großmutter war die Komikerin Claire Schlichting. Becker war von 1996 bis 2002 mit Alexander Hacke verheiratet, mit dem sie eine Tochter (* 10. Februar 1999) hat. Als Becker eine Beziehung mit Danny Bruder, dem Mitbegründer der Band „Das Department“ einging, trennte sie sich 2000 von Hacke.

Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin und Sängerin wurde sie außerdem als Synchronsprecherin für die Resident-Evil-Reihe engagiert. Sie synchronisierte Milla Jovovich, die die Hauptrolle Alice spielte.[1] Außerdem konnte man sie in dem Kinofilm Wüstenblume hören, für den sie ihre Stimme Sally Hawkins lieh.

Anfang Februar 2014 wurde bekannt, dass Meret Becker zusammen mit Mark Waschke neue Tatort-Ermittlerin in Berlin wird.[2]

Filme[Bearbeiten]

Meret Becker bei der Österreichpremiere von Das Leben ist zu lang, 2010

Musik[Bearbeiten]

CD-Veröffentlichungen:

  • 1995: Meret Becker & Ars Vitalis 1993–1995 (live in der Bar Jeder Vernunft, Berlin)
  • 1996: Noctambule (live in der Bar Jeder Vernunft, Berlin)
  • 1998: Nachtmahr
  • 2001: Fragiles (mit Ulrike Haage und Buddy Sacher von Ars Vitalis)
  • 2005: Pipermint ... das Leben, möglicherweise (Soundtrack)

Sonstige Musik-Programme:

  • 2005: Hollekin gen 35°, mit Peter Wilmanns und Buddy Sacher von Ars Vitalis
  • 2006: Harmonie Desastres mit Peter Wilmanns und Buddy Sacher

Mitwirkung:

  • 1996: Stella Maris, Duett mit Blixa Bargeld
  • 2005: Paar Daach fröher, Duett mit Wolfgang Niedecken auf dem BAP-Jubiläums-Album Dreimal Zehn Jahre
  • 2009: Album MTV Unplugged in New York der Sportfreunde Stiller (mit Meret Becker an der singenden Säge + Gesang bei „(Tu nur das) was dein Herz dir sagt“)

Bühne[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Meret Becker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Meret Becker in der Deutschen Synchronkartei, abgerufen am 25. Februar 2011
  2. Spiegel Online: Meret Becker und Mark Waschke werden Berlins "Tatort"-Duo
  3. Eine Mindpirates / Trigger Happy / Studio Babelsberg-Koproduktion: Seven Deaths Of A Bird – Die offizielle Internetseite, www.meretsevendeathsofabird.com abgerufen am 18. September 2014
  4. Festspielarchiv der Nibelungenfestspiele Worms
  5. BAnz AT 22.11.2012 B1