Merzweiler

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Merzweiler ist auch der deutsche Name der französischen Gemeinde Mertzwiller im Unterelsass.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Merzweiler
Merzweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Merzweiler hervorgehoben
49.6663888888897.5397222222222260Koordinaten: 49° 40′ N, 7° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Lauterecken-Wolfstein
Höhe: 260 m ü. NHN
Fläche: 2,27 km²
Einwohner: 173 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67746
Vorwahl: 06788
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 062
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 6a
67742 Lauterecken
Webpräsenz: www.merzweiler.de
Ortsbürgermeister: Gerhard Hahn
Lage der Ortsgemeinde Merzweiler im Landkreis Kusel
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Über dieses Bild

Merzweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein an.

Geographie[Bearbeiten]

Merzweiler liegt am Jeckenbach in der Westpfalz zwischen dem Pfälzerwald und dem Hunsrück. Im Westen befindet sich Langweiler, im Norden Hoppstädten, im Nordosten Kappeln und südöstlich liegt Grumbach.

Geschichte[Bearbeiten]

1756 wurde in der Nähe des Ortes der Grundriss eines Tempels mit einer Mars-Statue gefunden.

In Merzweiler lebten die Großeltern des Räubers Johannes Bückler (1777–1803), genannt Schinderhannes. Der Großvater Otto Philipp Bückler wurde um 1709 in Hilscheid im Idarwald bei Thalfang geboren, arbeitete als Scharfrichter und Wasenmeister und starb 1777 in Merzweiler. Die Großmutter Maria Magdalena Riemenschneider (1738-1770) stammte aus Merzweiler. Johannes Bückler (1758–1803), der Vater des Schinderhannes, kam in Merzweiler zur Welt.[2]

1816 kam der Ort zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel er 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Merzweiler besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Südwesten verläuft die Bundesstraße 270. In Lauterecken ist ein Bahnhof der Lautertalbahn.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Merzweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Peter Bayerlein: Schinderhannes-Ortslexikon, S. 163, Mainz-Kostheim 2003
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen