Mesa 3D

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mesa 3D
Maintainer VMware (bisher Tungsten Graphics)[1]
Entwickler Brian Paul
Aktuelle Version 9.1.2
(30. April 2013[2])
Betriebssystem Unix-ähnlich, BSD, Linux
Programmier­sprache C, Assembler[3]
Kategorie Grafikbibliothek
Lizenz MIT-Lizenz
www.mesa3d.org

Mesa 3D ist eine freie Grafikbibliothek, die die OpenGL-Spezifikation umsetzt und auf vielen Betriebssystemen wie Linux, AmigaOS3, AmigaOS4, SkyOS, Haiku, ZETA und BSD genutzt wird, um OpenGL-Funktionalität zu implementieren. Hardwarebeschleunigte 3D-Grafik ist durch die Kombination mit der Direct Rendering Infrastructure möglich. Die Quellen der Mesa-Bibliothek stehen unter der MIT-Lizenz.

Im August 1993 begann Brian Paul mit der Entwicklung einer Grafikbibliothek, die zu der damals neuen OpenGL-Programmierschnittstelle kompatibel sein sollte. Im November 1994 erhielt er die Genehmigung von SGI, Mesa zu veröffentlichen, und im Februar 1995 erschien Mesa 1.0 und löste einen Sturm der Begeisterung aus. OpenGL war bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht weitreichend verfügbar, und viele Entwickler kamen durch Mesa mit OpenGL in Kontakt. Im Oktober 1996 erschien Mesa 2.0, welches OpenGL 1.1 unterstützte. Die Version 2.2, die im März 1998 erschien, unterstützt die Hardwarebeschleunigung via 3dfx-Glide. Die am 22. Juni 2007 veröffentlichte Version 7.0 unterstützt erstmals OpenGL 2.1. Mit der Veröffentlichung der Version 8.0 am 9. Februar 2012 wird die OpenGL-3.0-Spezifikation unterstützt.[4] Mit der Version 9.0 am 8. Oktober 2012 kam die Unterstützung für OpenGL 3.1 hinzu.[5]

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. VMware's year end acquisition of Tungsten Graphics (englisch) – Artikel bei InfoWorld, vom 16. Dezember 2008
  2. [1] (englisch)
  3. Mesa: Analysis Summary (englisch) – Seite bei Ohloh; Stand: 8. Juni 2011
  4. Mesa3D 8.0.3 release notes (englisch)
  5. Mesa3D 9.0 release notes (englisch)