Mesa Airlines

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Mesa Airlines, Inc.
Bombardier CRJ900 der Mesa Airlines betrieben für US Airways Express
IATA-Code: YV
ICAO-Code: ASH
Rufzeichen: AIR SHUTTLE
Gründung: 1980
Sitz: Phoenix, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Drehkreuz:

als US Airways Express

  • Phoenix Sky Harbour International Airport
  • Charlotte/Douglas International Airport

als United Express

  • Washington Dulles International Airport
  • Chicago O’Hare International Airport
Unternehmensform: Corporation
Flottenstärke: 71
Ziele: National und kontinental

Mesa Airlines, Inc. ist eine US-amerikanische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Phoenix. Sie ist ein Tochterunternehmen der Mesa Air Group und fliegt unter den Dachmarken United Express für United Airlines und US Airways Express für US Airways sowie für die eigene Marke go!.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ursprung der Gesellschaft ist die 1980 von Larry und Jane Risley als Flugdivision der JB Aviation gegründete Mesa Air Shuttle. Der Flugbetrieb wurde 1982 mit einer Piper Chieftain zwischen Farmington und Albuquerque aufgenommen. Über die nächsten 5 Jahre etablierte sich die Gesellschaft in New Mexico und baute Albuquerque zum Drehkreuz aus. Innerhalb von 10 Jahren entwickelte sich die Gesellschaft zu einer Airline mit 38 Flugzeugen und bediente 63 Städte.

1989 ging Mesa als Mesa Airgroup an die Börse und erweiterte im gleichen Jahr durch ein Codeshare-Abkommen mit Midwest Express sein Streckennetz durch Flüge ab Milwaukee. Durch den Kauf von Aspen Airways im Jahr 1990 und dem durch den Kauf übernommenen Codeshare-Abkommen mit United Airlines wurden Flüge als United Express ab Denver aufgenommen. Durch weitere Übernahmen von Air Midwest und WestAir erhielt Mesa weitere Codeshares mit US Airways und United und flog unter den Namen United Express Strecken in Kalifornien und im Nordwesten der Pazifik Küste. Eine weitere Expansion erfolgte 1991 durch die Gründung der Florida Golf Division mit Codeshare-Flügen für US Airways ab Tampa, Florida und mit einem Codeshare-Abkommen mit America West. Bis 1995 wurden 95 % der Flüge der Mesa Airlines im Codeshare für United Airlines, US Airways und America West durchgeführt.

Ein Rückschlag erfolgte 1997, als United das Codeshare-Abkommen nicht verlängerte und die danach in Eigenregie durchgeführten Flüge in Texas sich als nicht rentabel erwiesen. Ein neues Management-Team handelte ein neues Codeshare-Abkommen mit American West aus und verlegte seinen Hauptsitz von Farmington nach Phoenix. Ende des Jahres 1998 flog die Gesellschaft mit 24 CRJ200, 12 Dash 8 und 79 Beech 1900D.

Nachdem Mesa wieder schwarze Zahlen schrieb, wollte man wieder expandieren und übernahm 1999 die in Charlotte beheimatete CCAir und damit mehrere US Airways-Strecken. Man sicherte sich weitere Regional-Strecken der US Airways und baute die CRJ-Flotte weiter aus. Zusätzlich wurden 36 neue Embraer ERJ 145 eingeflottet.

Im Jahr 2000 wurde das Codeshare-Abkommen mit America West erweitert. 75 % der Linienflüge wurden wieder mit sicheren Verträgen abgewickelt. Gleichzeitig reduzierte Mesa nicht rentable Turboprop-Einsätze und trennte sich von 17 der 19-Sitzer-Maschinen. 2001 gab Mesa ein neues Abkommen mit America West für den Einsatz von 40 größeren Bombardier CRJ700 und CRJ900 bekannt.

Die Ereignisse am 11. September 2001 stürzten die Fluggesellschaft in eine Krise. Mesa begann sofort die Kosten zu reduzieren, trennte sich von den Turboprop-Maschinen und arbeitete mit den Codeshare-Partern zusammen um wieder rentabel zu werden. Mesa blieb auch danach profitabel.

Am 9. Juni 2006 begann Mesa den Flugverkehr zwischen den Hawaiianischen Inseln mit ihrer eigenständigen Marke go!.

Flugziele[Bearbeiten]

Heute fliegt Mesa Airlines als US Airways Express und United Express sowie für go! täglich mehrere hundert Verbindungen zu über 100 Städten in den USA, Kanada und Mexiko.

Flotte[Bearbeiten]

Mit Stand Juli 2013 besteht die Flotte der Mesa Airlines aus 71 Flugzeugen[1]:

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ch-aviation.ch - Mesa Airlines (englisch) abgerufen am 17. Januar 2013

Weblinks[Bearbeiten]