Mespelbrunn
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Aschaffenburg | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Mespelbrunn | |
| Höhe: | 269 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,53 km² | |
| Einwohner: |
2.191 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 141 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 63875 | |
| Vorwahl: | 06092 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AB | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 71 141 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 81 63872 Heimbuchenthal |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Erich Schäfer | |
| Lage der Gemeinde Mespelbrunn im Landkreis Aschaffenburg | ||
Mespelbrunn ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mespelbrunn mit Sitz in Heimbuchenthal.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Gemeinde liegt mitten im Spessart.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Mespelbrunn hat drei amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Hessenthal
- Mespelbrunn
- Schloss Mespelbrunn
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
| Gemeinde Bessenbach | Waldaschaffer Forst (Gemeindefreies Gebiet) |
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| Forst Hohe Wart (Gemeindefreies Gebiet) |
Rohrbrunner Forst (Gemeindefreies Gebiet) |
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| Gemeinde Leidersbach | Gemeinde Heimbuchenthal |
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Etyomologie
Die Gemeinde Mespelbrunn führte früher den Namen Neudorf, der im deutschen Sprachraum sehr oft vorkommt. 1938 erhielt der Ort den Namen des überregional bekannten Wasserschlosses Mespelbrunn[3], dessen Gemarkung 1842 der damaligen Gemeinde Neudorf zugeschlagen wurde.[4]
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Die Gemeinde ist am 1. Juli 1972 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Hessenthal und Mespelbrunn gebildet worden.[3]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,0%. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CSU | 8 Sitze | (53,3%) | |
| SPD/Freie Wähler | 2 Sitze | (14,9%) | |
| Freie Bürger 84 | 4 Sitze | (31,8%) |
Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: In Rot das silberne Schlossportal von Mespelbrunn, oben belegt mit einem blauen Schild, darin ein silberner Schrägbalken, belegt mit drei blauen Ringen; in der Portalöffnung ein aus dem unteren Schildrand wachsender silberner Haselnusszweig mit einer Nuss und zwei Blättern.
Wappengeschichte: Das Wappen wurde 1986 verliehen und zeigt das Schlossportal der Familie Echter mit deren Familienwappen. Der Haselnusszweig steht für Hessenthal, das sich von „Haseltal“ ableitet. Silber und Rot sind die Farben des Kurstaats Mainz.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Mespelbrunn lebt vor allem vom Tourismus und ist durch das romantische Wasserschloss Mespelbrunn bekannt (ausgebaut ab 1551 von Familie Echter). In Mespelbrunn und am Wasserschloss wurden mehrere Szenen von Das Wirtshaus im Spessart gedreht, einem deutschen Filmklassiker aus den 1950er Jahren.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit ist die im Ortsteil Hessenthal gelegene dreischiffige Wallfahrtskirche mit
- der gotischen Wallfahrtskapelle (Grablege der Echter mit einem Renaissancegrabmal der Eltern und Geschwister von Julius Echter von Mespelbrunn),
- einer Gnadenkapelle mit spätgotischer Pietà als Gnadenbild und
- mit einer Kreuzigungsgruppe von Hans Backoffen und einer Tilman Riemenschneider zugeschriebenen Beweinung Christi in einem Anbau von Hans Schädel aus den 1950er Jahren.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes
- Julius Echter von Mespelbrunn (1545–1617), Fürstbischof von Würzburg und Herzog von Franken.
- Jakob Brand (1776–1833), erster Bischof des Bistum Limburg
- Gustav Ruhland (1860–1914), Nationalökonom und Agrarpolitiker.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111122/171140&attr=OBJ&val=1548
- ↑ a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 422
- ↑ Günter Christ: Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken, Reihe 1, Heft 12: Aschaffenburg. - München : Bayerische Akademie der Wissenschaften, 1963, S. 233
[Bearbeiten] Weblinks
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