Metallophyt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Metallophyten sind Pflanzen, die in der Lage sind, größere Mengen bestimmter Schwermetalle einzulagern. Als Schwermetallzeiger haben sie eine besondere Bedeutung, da sie Standorte mit hoher Schwermetallbelastung (z. B. Bergbau-Halden) kennzeichnen. Metallophyten vertragen oft solche Konzentrationen an Schwermetallen wie Blei, Zink oder Cadmium, die auf andere Pflanzen längst toxisch wirken.

Beispiele für Metallophyten sind u. a. Thlaspi goesingense (Gösinger Täschenkraut): Pb, Zn, Cd; Arabidopsis halleri (Hallersches Täschenkraut): Cd, Zn; oder das Galmeiveilchen und Leimkräuter.

Weblinks[Bearbeiten]