Methacholin

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Strukturformel
Struktur von Methacholin
Gegenion (meist Chlorid) nicht abgebildet
Allgemeines
Freiname Methacholinchlorid
Andere Namen
  • Acetylmethylcholin
  • 2-Acetyloxypropyl-trimethyl-azanium (IUPAC)
Summenformel C8H18NO2+
CAS-Nummer
  • 55-92-5
  • 62-51-1 (Methacholinchlorid)
PubChem 1993
ATC-Code

V04CL01

Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Direkte Parasympathomimetika

Eigenschaften
Molare Masse 195,69 g·mol−1(Methacholinchlorid)
Aggregatzustand

fest (Methacholinchlorid)[1]

Schmelzpunkt

172−173 °C (Methacholinchlorid)[1]

Löslichkeit

gut löslich in Wasser, Ethanol und Chloroform (Methacholinchlorid)[1]

Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][2]

Xn
Gesundheits-
schädlich
R- und S-Sätze R: 22​‐​36/37/38
S: 26​‐​36
Toxikologische Daten

44 mg·kg−1 (LD50Mausi.p.)[4]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Methacholin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Muskarinrezeptor-Agonisten. Methacholin wird in einem Lungen-Provokationstest, dem so genannten Methacholintest verwendet, und spielt damit eine Rolle bei der Diagnose des Asthma bronchiale.

Hauptartikel: Methacholintest

Pharmakologische Eigenschaften[Bearbeiten]

Methacholin wird langsamer durch Cholinesterasen abgebaut als Acetylcholin.

Handelsnamen[Bearbeiten]

Monopräparate

Provocholine (USA, CDN), Provokit (D), Lindo (D), Nabit (D)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c The Merck Index: An Encyclopedia of Chemicals, Drugs, and Biologicals, 14. Auflage (Merck & Co., Inc.), Whitehouse Station, NJ, USA, 2006; S. 1026, ISBN 978-0-911910-00-1.
  2. a b c Datenblatt Acetyl-β-methylcholine chloride bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 10. April 2011 (PDF).
  3. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  4. Eintrag Methacholin bei ChemIDplus.

Weblinks[Bearbeiten]

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