Methode (Erkenntnistheorie)

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Eine Methode (altgriechisch μέθοδος ‚Nachgehen‘, ‚Verfolgen‘) ist ein mehr oder weniger planmäßiges Verfahren zur Erreichung eines Zieles. Methoden finden sich in der Alltagspraxis genauso wie in Wissenschaft, Philosophie und Kunst. Im engeren Sinne wird unter einer Methode ein Erkenntnisweg verstanden.

In der Wissenschaft dient die Methode dem Fortschreiten von einer Hypothese zum Gegenstand. Die Philosophie gibt den Einzelwissenschaften als Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie Hinweise darüber, ob die gewählte Methode zur Erreichung eines bestimmten Zieles geeignet ist, oder ob sie konsequent angewendet wird. Dies ist die Aufgabe der Methodologie.

Das Ideal des Methodenmonismus, dass es eine einzige Universalmethode geben sollte, die überall anwendbar sei, hat sich bislang nicht erfüllt. Stattdessen herrscht die Auffassung vor, dass jeder Gegenstand einer eigenen Methode bedürfe.

Literatur[Bearbeiten]

  • René Descartes: Discours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la vérité dans les sciences. 1637 (deutsch: Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs und der wissenschaftlichen Wahrheitsforschung); moderne Ausgabe z. B.: René Descartes: Discours de la méthode. Französisch – Deutsch. Übersetzt und hrsg. von Christian Wohlers. Meiner, Hamburg 2011, ISBN 978-3-7873-2148-3 (Philosophische Bibliothek 624).