metro (Zeitung)

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metro ist der Titel einer Gratiszeitung der luxemburgischen Metro International S.A.. Die Zeitung war ursprünglich ein Tochterunternehmen der schwedischen Mediengesellschaft Modern Times Group. Heute wird sie ebenso wie die MTG von der Investmentgesellschaft Kinnevik der schwedischen Familie Stenbeck kontrolliert.

Die erste metro-Ausgabe wurde 1995 in der Stockholmer Tunnelbana verteilt. Unterdessen erscheinen 70 Ausgaben in 93 Städten in 21 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika und Asien. Laut metro-Website gibt es 18,5 Millionen tägliche und 35 Millionen wöchentliche Leser. Die Zeitung erscheint von Montag bis Freitag; in Stockholm gibt es eine Freitagssonderausgabe mit Wochenendtipps und in Santiago de Chile gibt es auch Samstagsausgaben. Auf der Titelseite der schwedischen Ausgabe ist vermerkt, dass es sich bei metro um die auflagenstärkste schwedische Tageszeitung handelt. Die niederländische Ausgabe war 2007 die auflagenstärkste aller vier landesweiten Gratiszeitungen und die zweitauflagenstärkste Tageszeitung des Landes.[1]

Die Zeitung erscheint im Tabloidformat. In einzelnen Ländern heißt sie auch MetroXpress (Dänemark), Metropol (Polen), Metrorama (Griechenland) oder Publimetro (Chile).

Metropol[Bearbeiten]

In der Deutschschweiz erschien vom 31. Januar 2000 bis zum 13. Februar 2002 die Zeitung unter dem Titel Metropol. Sie wurde herausgegeben von der Tochtergesellschaft Metro Publication (Schweiz) AG. Metropol startete gleichzeitig mit dem Konkurrenzblatt 20 Minuten und dem aus dem "Tagblatt der Stadt Zürich" hervorgegangenen Zürich Express, wurde aber inzwischen vom Markt verdrängt.

Metropol präsentierte Nachrichten in kurzer Form. Speziell waren die wöchentlichen Kolumnen von Christoph Mörgeli und die Gastro-Tipps von Sabine Bölsterli. Metropol und 20 Minuten ähnelten sich und schauten einander auch oft ab. Ein großer Unterschied war aber, dass Metropol auf Leserbriefe und Kolumnen setzte, während 20 Minuten solche Rubriken schon bald einstellte, dafür jedoch ein erfolgreiches Webportal pflegt. Zudem sprach Metropol mehrheitlich ein etwas älteres und gebildeteres Publikum an. Metropol wurde in Zeitungsboxen in den Kernstädten und Agglomerationen nach dem Selbstbedienungsprinzip vertrieben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Auflagenwerte vom Oplage Instituut (niederländisch)

Weblinks[Bearbeiten]