Metten

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Metten (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Metten
Metten
Deutschlandkarte, Position des Marktes Metten hervorgehoben
48.85638888888912.913888888889318Koordinaten: 48° 51′ N, 12° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Höhe: 318 m ü. NHN
Fläche: 11,91 km²
Einwohner: 4187 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 352 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94526
Vorwahl: 0991
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 132
Marktgliederung: 19 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Krankenhausstr. 22
94526 Metten
Webpräsenz: www.markt-metten.de
Bürgermeister: Erhard Radlmaier (CSU)
Lage des Marktes Metten im Landkreis Deggendorf
Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Passau Landkreis Regen Landkreis Rottal-Inn Landkreis Straubing-Bogen Aholming Auerbach (Landkreis Deggendorf) Außernzell Bernried (Niederbayern) Buchhofen Deggendorf Grafling Grattersdorf Hengersberg Hunding (Niederbayern) Iggensbach Künzing Lalling Metten Moos (Niederbayern) Niederalteich Oberpöring Offenberg Osterhofen Otzing Plattling Schaufling Schöllnach Stephansposching Wallerfing Winzer (Niederbayern)Karte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Metten, Klosterkirche
Abtei Metten

Metten ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Deggendorf.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Metten liegt in der Region Donau-Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Berg, Hochweid, Hochwiese, Hohenstein, Kleinberg, Lehmberg, Metten, Mettenbuch, Oberdachsbühl, Obermettenwald, Paulusberg, Randholz, Riedfeld, Sandgrube, Schalterbach, Untermettenwald, Uttobrunn, Wimpassing und Zeitldorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Benediktinerabtei St. Michael in Metten wurde schon um 766 gegründet und war seit dem Jahr 788 königliches Kloster. Der zum Kloster gehörige Ort erhielt im Jahr 1051 von Kaiser Heinrich III. das Recht, an den (damals) drei Pfingsttagen und dem Fest des Hl. Michael einen Jahrmarkt mit Zoll, Bann und Zwing abzuhalten. Metten wurde zwar nach 1246 wieder Teil des Herzogtums Bayern, bildete aber bis zur Säkularisation in Bayern 1803 eine geschlossene Hofmark unter der Ortsherrschaft des Klosters. Auf Grund des Gemeindeedikts von 1818 wurde Metten im Jahr 1818 eine selbstständige Gemeinde. An der Spitze der Gemeinde stand ein Gemeindevorsteher, der dem Gemeindeausschuss vorstand. Der Gemeindevorsteher und die Gemeindebevollmächtigten wurden alle drei Jahre in indirekter Wahl (Wahlmännersystem) bestimmt. 1830 wurde das Kloster wiedererrichtet. Der Ort Metten erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg durch Heimatvertriebene einen starken Bevölkerungszuwachs und wurde 1966 zum Markt erhoben.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

In der Gemeinde wurden 1970 3.154, 1987 dann 3.680 und im Jahr 2000 4.104 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Erhard Radlmaier (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Ludwig Schmid (SPD) und bei den Kommunalwahlen im März 2008 und 2014 im Amt bestätigt.

Marktgemeinderat[Bearbeiten]

Die Gemeinderatswahl am 2. März 2008 ergab folgendes Ergebnis:

  • CSU: 53,3 % und 9 Sitze
  • SPD: 24,0 % und 4 Sitze
  • Freie Wähler: 22,7 % und 3 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Gold und Blau; vorne zwei schräg gekreuzte schwarze Stockhämmer, hinten eine silberne heraldische Lilie.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1999 ist die Marktgemeinde Rossatz-Arnsdorf in Österreich Partnergemeinde von Metten.

Bilder[Bearbeiten]

Panoramabild[Bearbeiten]

Panoramablick über Metten (Sicht vom Sickerberg)

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft fünf, im produzierenden Gewerbe 374 und im Bereich Handel und Verkehr 154 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 288 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.315. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es je vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 35 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 599 ha. Davon waren 410 ha Ackerfläche und 179 ha Dauergrünfläche. Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1,678 Mio. €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 137.000 €.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 115 Kindern
  • Volksschulen: 2 mit 28 Lehrern und 528 Schülern
  • Gymnasien: St.-Michaels-Gymnasium der Benediktiner mit 52 Lehrern und 455 Schülern und angeschlossenem Internat

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Metten ist der Ausgangspunkt des europäischen Pilgerwegs Via Nova, der nach Sankt Wolfgang im Salzkammergut (Österreich) führt[2], und in das europäische Netz der Weitwanderwege eingebunden ist.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Metten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. www.pilgerweg-vianova.eu