Mia May

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Mia May, Fotografie (um 1922) von Alexander Binder

Mia May, eigentlich Hermine Pfleger, (* 2. Juni 1884 in Wien, Österreich-Ungarn; † 28. November 1980 in Hollywood, USA) war eine österreichische Stummfilmschauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Autogramm von Mia May, 1922

Bereits mit 5 Jahren hatte sie ihren ersten Theaterauftritt und war danach oft in Kinderrollen beschäftigt. Sie trat unter ihrem damaligen Künstlernamen Herma Angelot an Wiener Bühnen als Schauspielerin und Sängerin auf. 1902 heiratete sie den späteren Regisseur und Filmproduzenten Joe May und bekam die gemeinsame Tochter Eva, die später ebenfalls als (Kinder-)schauspielerin in den Produktionen von Joe May auftrat.

Unter ihrem neuen Künstlernamen Mia May war sie um 1910 wieder am Theater tätig (Operettentheater in Hamburg) und ihr Ehemann übernahm ihren Künstlernamen für sich. 1912 trat sie in dem ersten Film ihres Mannes In der Tiefe des Schachtes auf. In den folgenden Jahren war ihre Arbeit beim Film jedoch nicht auf Produktionen von Joe May beschränkt. Ab 1916 stilisierte sie Joe May zu einer der ersten Diven des deutschen Films in einer Art Mia-May-Reihe von melodramatischen Filmen. Sie spielte Hauptrollen in Fritz Langs Das wandernde Bild (1920) und vor allem in den großen Joe May-Produktionen Veritas vincit (1919), Die Herrin der Welt (1919), Das indische Grabmal (1921) und Tragödie der Liebe (1923).

Nach dem Suizid ihrer Tochter Eva May 1924 beendete sie ihre Schauspielerkarriere. Gemeinsam mit ihrem Mann emigrierte sie 1933 in die USA.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mia May – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien