Miami Blues

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Filmdaten
Deutscher Titel Miami Blues
Originaltitel Miami Blues
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1990
Länge 97 (gekürzt 93) Minuten
Altersfreigabe FSK 18 (16)
Stab
Regie George Armitage
Drehbuch George Armitage
Produktion Jonathan Demme, Gary Goetzman, Edward Saxon, Fred Ward
Musik Gary Chang
Kamera Tak Fujimoto
Schnitt Craig McKay
Besetzung

Miami Blues ist ein US-amerikanischer Thriller von George Armitage aus dem Jahr 1990. Das Drehbuch schrieb George Armitage nach dem gleichnamigen Roman von Charles Willeford.

Handlung[Bearbeiten]

Frederick J. Frenger Jr. wird aus dem Gefängnis entlassen. Er zieht nach Miami, wo er gleich nach der Ankunft einen Anhänger von Hare Krishna verprügelt. Frenger bricht ihm einen Finger, woraufhin der Mann am Schock stirbt. Die Polizeiermittler Hoke Moseley und Bill Henderson untersuchen den Fall.

Frenger begeht erneut Verbrechen; unter anderem kauft er eine Wasserpistole, die wie eine Maschinenpistole aussieht, und raubt die Mitglieder einer Straßengang aus. Er lernt die Collegestudentin Susie Waggoner kennen, die ihren Lebensunterhalt mit Prostitution verdient, und trifft sie häufig. Einmal schlägt er ihr nach dem Sex vor, er könne ihre Ersparnisse mit mehr Gewinn investieren als sie auf ihrem Konto an Zinsen bekommt.

Hoke Moseley interessiert sich für Frenger. Frenger verprügelt ihn und stiehlt ihm sein künstliches Gebiss sowie die Polizeimarke. Daraufhin gibt sich Frenger als ein Polizist aus, was seine weiteren Verbrechen erleichtert. Waggoner bekommt Angst vor ihm.

Kritiken[Bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 20. April 1990, man finde häufig im Film „den richtigen Ton“ nicht, wenn man ihn aber manchmal finde, dann erkenne der Zuschauer, wonach die Filmemacher gesucht haben. Alec Baldwin sei in der Rolle des Ex-Häftlings nicht besonders gut. Jennifer Jason Leigh habe Probleme damit, eine dumme Frau zu spielen. [1]

Rita Kempley schrieb in der Washington Post vom 20. April 1990, der Film sei „ungewöhnlich unterhaltsam“ („uncommonly entertaining“), was er vor allem den „energiegeladenen“ Darstellungen von Fred Ward, Alec Baldwin und Jennifer Jason Leigh verdanke. [2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nebendarstellerin Jennifer Jason Leigh gewann im Jahr 1990 den New York Film Critics Circle Award und im Jahr 1991 den Boston Society of Film Critics Award.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Miami und in Miami Beach gedreht. [3] Er spielte in den Kinos der USA ca. 9,89 Millionen US-Dollar ein. [4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik von Roger Ebert
  2. Kritik von Rita Kempley
  3. Filming locations für Miami Blues
  4. Box office / business für Miami Blues