Miba AG

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Miba AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN AT0000734835
Gründung 1927
Sitz Laakirchen
Leitung F. Peter Mitterbauer (Vorstandsvorsitzender)
Mitarbeiter 4.700
Umsatz 610,2 Mio. €
Branche Zulieferer der Motoren- und Fahrzeugindustrie
Website www.miba.com

Die Miba AG ist ein Hersteller von Sinterformteilen, Gleitlagern und Reibbelägen und in dieser Form Zulieferer von internationalen Fahrzeug-, Zug-, Schiff-, Flugzeug- und Kraftwerksherstellern. Unternehmenssitz ist Laakirchen in Oberösterreich. Die Firmenbezeichnung ist aus dem Familiennamen des Unternehmensgründers Franz Mitterbauer abgeleitet.

Im Geschäftsjahr 2013/14 wurde ein Gruppenumsatz von 610,2 Millionen Euro erzielt. Im Vorjahr lag dieser noch 0,6 Prozent niedriger bei 606,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag bei 70,2 Millionen Euro. Das EBITDA lag bei 108,8 Millionen Euro. Die Miba Sinter Group erwirtschaftete in diesem Geschäftsjahr 36,8 Prozent des Gruppenumsatzes. Auf die Miba Bearing Group entfielen im selben Zeitraum 29,7 Prozent; im Reibbeläge-Bereich waren es 23,1 Prozent. Im traditionellen europäischen Markt hat die Miba 62,6 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet.

Standorte[Bearbeiten]

Das Unternehmen verfügt international in 12 Ländern über Produktions- und Vertriebsstandorte. Die AG verfügt abgesehen von Österreich im Sinterbereich über Produktionsstandorte in der Slowakei, in Brasilien und in China. Im Gleitlagerbereich verfügt Miba seit 1989 über einen Auslandsproduktionsstandort in den Vereinigten Staaten, wo auch Reibbeläge hergestellt werden. Diese werden ebenfalls seit 1989 auch in Großbritannien produziert. 2006 begann die Gleitlagerproduktion in China.

Reine Handelsniederlassungen ohne Produktionsstätten befinden sich seit 1978 in Deutschland, seit 1990 in Singapur, seit 1994 in Italien und seit 1996 in Frankreich.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1927 als Reparatur- und Produktionswerkstätte von Motoren gegründet. Seit 1949 werden auch Gleitlager hergestellt, die zum Beispiel im Schiffbau benötigt werden, und 1963 begann die Produktion von Sinterformteilen. 1975 begann die Fabrikation von Reibbelägen, die unter anderem für Bremsbeläge in Hochgeschwindigkeitszügen benötigt werden. 1978 erfolgte die erste Auslandsniederlassung in Deutschland. 1983 starb der Firmengründer und sein Sohn Peter Mitterbauer übernahm die Leitung. 1986 erfolgte der Börsengang. Seither ist das Unternehmen an der Wiener Börse gelistet.

Referenzen[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]