Micaela Schäfer

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Micaela Schäfer in Würenlingen

Micaela Schäfer (* 1. November 1983 in Leipzig)[1] ist ein deutsches Model sowie Darstellerin, Moderatorin und DJane.

Leben und Karriere

Micaela Schäfer lebte zwei Jahre in Leipzig, bevor sie mit ihrer Mutter, einer Diplom-Ökonomin, nach Berlin-Marzahn zog. Ihren brasilianischen[2] Vater, der Medizin studierte, lernte sie nie kennen.[3] In der elften Klasse verließ sie das Gymnasium und absolvierte eine Ausbildung zur pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten.[3]

Nach ersten Schönheitsoperationen nahm Schäfer an Misswahlen teil. Sie wurde 2003 „Miss Tempelhof“, bei der darauffolgenden „Miss Berlin“-Wahl wurde sie Vierte.[4] Als „Miss Ostdeutschland“ wurde sie 2004 bei der „Miss Germany“-Wahl wegen veröffentlichter Oben-ohne-Fotos vom Wettbewerb ausgeschlossen. 2005 wählte man sie zur „Miss Venus“. 2006 war sie Kandidatin der ersten Staffel der ProSieben-Castingshow Germany’s Next Topmodel und belegte den achten Platz. Im gleichen Jahr wurde sie „Miss Maxim“. Es folgten Fernsehauftritte bei Big Brother, der RTL-II-Produktion Das Aschenputtel-Experiment, Das Supertalent, Reality Queens auf Safari und bei Das perfekte Dinner. Zudem war sie als Nebendarstellerin in Fernsehserien zu sehen, so in R.I.S. – Die Sprache der Toten, Der Kriminalist oder Anna und die Liebe und hatte einen Kurzauftritt in dem TV-Film Flirtcamp (2011). 2012 erreichte Schäfer in der sechsten Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! den vierten Platz. Im März des gleichen Jahres nahm sie am ProSieben-Promiboxen teil, bei dem sie gegen Indira Weis nach Punkten verlor. Trainiert wurde sie dabei von Ex-Weltmeisterin Susi Kentikian und dem Österreicher Oliver Obradovic.

Im Jahre 2001 spielte Schäfer in einer Folge von Richter Alexander Hold beim Fernsehsender Sat.1 eine Geschädigte.[5]

Als Abstecher ins Musikbusiness veröffentlichte Schäfer 2009 in Zusammenarbeit mit Loona das Stück Life Is Just a Game. Ende 2011 erschien U-Bahn ins Paradies, ein zusammen mit dem Model Franziska Czurratis gesungener Titel. Damit war das Duo zuvor als La Mica & the Fränzi bei Das Supertalent aufgetreten. Als DJane La Mica legt Schäfer in Clubs Dance-Pop auf, zeitweilig oben ohne. Bravo bezeichnet sie als Nackt-DJane.[6] 2013 nahm sie am Promi-Frauentausch teil. Sie tauschte ihren Alltag mit dem vom Schäfer Heinrich.

Erotische Aufnahmen von Schäfer erschienen unter anderem in den Männermagazinen Penthouse, Playboy, Men’s Health und FHM. Schäfer moderierte auf verschiedenen Pornomessen und modelte auf der Berliner Fashionweek.

Die „Billig“-Werbung von redcoon unter Mitwirkung von Micaela Schäfer wurde 2013 vom Deutschen Werberat gerügt.[7] Die Dreharbeiten zum Musikvideo Freibierotto von den Dorfrockern sorgte im Vorfeld seiner Veröffentlichung durch ein Pressefoto für eine Kontroverse.[8]

Weblinks

 Commons: Micaela Schäfer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Webseite von Micaela Schäfer , 27. Januar 2012
  2. Dschungelcamp - Die Geschichte von Micaela Schäfer. B.Z., 22. Januar 2012, abgerufen am 18. November 2012.
  3. a b Micaela Schäfer – Homevideo. Abgerufen am 18. November 2012.
  4. http://www.tilo-schuster.de/2004/homes04-01.htm
  5. Ausstrahlung einer Wiederholung am 17. Dezember 2013 auf SAT.1
  6. Im Bravo
  7. http://www.werberat.de/ruegen
  8. http://www.focus.de/panorama/boulevard/micaela-schaefer-nackt-vor-altar-dorfrocker-entschuldigen-sich-fuer-skandal-video_id_3767152.html