Micha Ullman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Micha Ullman (2006)
Havdalah (1988), Tefen-Skulpturengarten, Israel
Ground (1987/2006), Sammlung Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl

Micha Ullman (* 1939 in Tel Aviv) ist ein israelischer Künstler und Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Leben[Bearbeiten]

Von 1960 bis 1964 studierte er an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem, 1965 an der Central School for Arts and Crafts in London. Es folgte von 1970 bis 1978 eine Lehrtätigkeit an der Bezalel Academy of Art and Design. 1976 übernahm er eine Gastprofessur an der Kunstakademie Düsseldorf. 1979 bis 1989 war Ullman im Rahmen einer Lehrtätigkeit an der Universität Haifa tätig. 1989 erhielt er ein DAAD-Stipendium für einen einjährigen Arbeitsaufenthalt in Berlin.[1] Von 1991 bis 2005 war er Professor für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Ullman lebt und arbeitet in Ramat Hasharon, Israel.

Werke[Bearbeiten]

Zum Werk Ullmans gehört u. a. das Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte, die Skulptur „Niemand“ gegenüber dem Jüdischen Museum Berlin und der Nabel der Welt auf dem Domberg in Bamberg.

Öffentliche Sammlungen[Bearbeiten]

Ausstellungen[Bearbeiten]

Preise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dienstag, 14 Uhr: Klasse Ullman 1991-2005: Abschiedsausstellung Prof. Micha Ullman. Stuttgart 2005: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Ausstellungskatalog)
  • Stuttgarter Begegnungen: Die Schenkung Wolfgang Kermer. Städtische Galerie Neunkirchen, 2005

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Micha Ullman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag zu Ullman, Micha beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD.