Michael Echter

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Michael Echter: Selbstbildnis, 1842
Michael Echter: Die Ungarnschlacht auf dem Lechfeld 955

Michael Echter (* 5. März 1812 in München; † 4. Februar 1879 ebenda) war ein deutscher Maler.

Echter besuchte die Akademie der Bildenden Künste München und war dort Schüler von G. Heß, Ch. Zimmermann, Schnorr und Ollivier. 1835 malte er ein Altarbild für die Dorfkirche Oberhaching bei München und später ein weiteres für die Kapelle auf dem Schlossberg bei Rosenheim.

Schnorr zog Echter zu seinen Wandgemälden im Königsbau heran, und Leo von Klenze vermittelte ihm Aufträge für Kronstadt und Pulkowa. 1847 begleitete Echter Wilhelm von Kaulbach nach Berlin, um ihn bei Ausführung der Wandgemälde im Treppenhaus des Neuen Museums zu unterstützen.

1860 vollendete er für das Maximilianeum in München die Ungarnschlacht auf dem Lechfeld 955, dann den Vertrag von Pavia an der Außenseite des Maximilianeums und Friedrich Rotbarts Vermählung mit Beatrix von Burgund sowie das Begräbnis Walthers von der Vogelweide im Bayrischen Nationalmuseum zu München.

Zu seinen bedeutendsten Werken gehören Gemälde wie: Telegraphie und Eisenbahnverkehr in der Abfahrtshalle des Münchener Hauptbahnhofs. Im Theatinergang bzw. Nibelungengang der Residenz in München malte Echter 30 Wandbilder aus der Sage vom Nibelungenring, auch fertigte er zahlreiche Aquarelle für König Ludwig II. nach Wagnerschen Opern.

Im Münchner Stadtteil Solln wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eine Straße nach ihm benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Michael Echter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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