Michael Finley

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Basketballspieler
Michael Finley
Michael Finley 2009 headshot.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Michael Howard Finley
Geburtstag 6. März 1973
Geburtsort Melrose Park, Vereinigte Staaten
Größe 201 cm
Position Shooting Guard /
Small Forward
College Wisconsin
NBA Draft 1995, 21. Pick, Phoenix Suns
Liga NBA
Vereine als Aktiver
1995–1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phoenix Suns
1996–2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dallas Mavericks
2005–2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Antonio Spurs
000002010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boston Celtics
Nationalmannschaft1
1993–2002 Vereinigte Staaten 31 Spiele[1]
1Stand: 8. Oktober 2007

Michael Howard Finley (* 6. März 1973 in Melrose Park, Cook County, Illinois) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler, der zwischen 1995 und 2010 in der NBA aktiv war. Seine sportlich erfolgreichste Zeit hatte Finley bei den Dallas Mavericks, wo er an der Seite von Dirk Nowitzki spielte.

Karriere[Bearbeiten]

Der 2,01 Meter große Finley begann in der Proviso East High School in Maywood, Illinois das Basketballspielen und gewann 1991 (in seinem letzten Schuljahr) zusammen mit den späteren NBA-Spielern Sherrell Ford und Donnie Boyce die Staatsmeisterschaft von Illinois.

Nach seinem Wechsel zur University of Wisconsin spielte er bis 1995 für das Univiversitätsteam und wurde bester Scorer in der Geschichte des Universitätsbasketballs in Wisconsin. In den 1995er NBA Drafts wurde Finley als 21. von den Phoenix Suns gezogen und begann im selben Jahr in der NBA zu spielen.

Bereits in seiner ersten Saison konnte Finley an die vorherigen Leistungen anknüpfen und erzielte im Durchschnitt 15 Punkte, 4,6 Rebounds und 3,5 Assists pro Spiel. Darüber hinaus war er der dritte Rookie der Phoenix Suns, der in seiner Debütsaison mehr als 1.000 Punkte erzielen konnte. Durch diese Leistung qualifizierte sich Finley für das NBA All-Rookie First Team 1995/96.

Nach Finleys ersten Saison in der NBA wurde er für Jason Kidd, Tony Dumas und Loren Meyer an die Dallas Mavericks transferiert und wurde auch hier Führungsspieler. Er war der teamintern Führende hinsichtlich Punkte, Assists und Steals und bildete mit Steve Nash, ebenfalls ein ehemaliger Mavericks-Spieler, und Dirk Nowitzki das oftmals „The Big Three“ genannte Trio.

2000 und 2001 wurde Finley in das All Star-Team der Western Conference berufen, mit dem er beide Spiele gewinnen konnte. Darüber hinaus war er Mitglied des Kaders der USA für die Basketball-Weltmeisterschaft 2002 und erreichte den sechsten Platz.

Nachdem die NBA 2005 eine Luxussteuer auf hohe Gehälter in ihrem Tarifvertrag festgeschrieben hatte, zusätzlich für die Offseason 2005 eine Amnestieklausel einführte, die es erlaubte einen Spieler zu entlassen und dadurch zu verhindern, dass sein Gehalt auf die Luxussteuer angerechnet wird, nutzten die Mavs diese Klausel und entließen Finley aus seinem noch 3 weitere Jahre laufendem Vertrag und sparten damit 51,8 Millionen Dollar über 3 Jahre an Luxussteuer. Er war somit ein unrestricted free agent und wurde von mehreren Vereinen (Detroit, Miami, Minnesota und Phoenix) umworben. Er entschied sich letztlich in Texas zu bleiben und wechselte zu den San Antonio Spurs, mit denen er 2007 die NBA-Meisterschaft gewann.

Nach der Saison 2007/08 lief sein Vertrag bei den Spurs aus. Finleys Entscheidung, wo er daraufhin spielen wolle (er wurde von den Boston Celtics, Cleveland Cavaliers und New Orleans Hornets umworben) oder ob er weiterhin in San Antonio bleiben wolle, fiel zugunsten der Spurs aus[2]. Am 22. August 2008 unterzeichnete er dann einen neuen Vertrag mit dem Verein aus Texas. Auf seinen Wunsch hin wurde sein Vertrag 2010 mit den Spurs, der noch bis zum Ende der Saison 2010/2011 gelaufen wäre, aufgelöst. Am 4. März 2010 gaben die Celtics die Verpflichtung Finleys bekannt. Nach der Saison wurde er Free Agent und beendete seine Karriere. Während seiner 15 jährigen Laufbahn erzielte Finley durchschnittlich 15,7 Punkte 4,1 Rebounds und 2,9 Assists pro Spiel.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. usabasketball.com - All-Time USA Basketball Men's Roster // F
  2. ESPN.com: "Finley to re-sign with Spurs despite interest of others, sources say", 15. August 2008

Weblinks[Bearbeiten]