Michael Grätzel

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Michael Grätzel (2010)

Michael Grätzel (* 11. Mai 1944 in Dorfchemnitz, Sachsen) ist ein Schweizer Chemiker deutscher Abstammung.

Er ist Professor an der École Polytechnique Fédérale in Lausanne.

Michael Grätzel hat einen neuen Typ von Solarzellen, die sogenannten Grätzel-Zelle, erfunden, die preiswerter herzustellen sind als herkömmliche Solarzellen auf Siliziumbasis und die insbesondere bei schwachem Licht besser arbeiten. Solche Zellen werden inzwischen kommerziell gefertigt. Michael Grätzel erhielt für seine Forschungen und für seinen Beitrag zur Energiegewinnung aus (Sonnen-)Licht eine Vielzahl an Ehrungen und Preisen.

Grätzel ist Autor von über 1100 Publikationen, zwei Büchern und Inhaber von mehr als 50 Patenten. Seine Arbeiten wurden nach den Angaben der EPFL bereits über 139.000 Mal zitiert, wobei er 2014 einen h-Index von über 170 erreicht hat; damit ist er einer der meistzitierten Chemiker weltweit.[1]

Auswahl an Auszeichnungen für Michael Grätzel[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Laboratory of Photonics and Interfaces LPI. Prof. Michael Graetzel. Abgerufen am 5. Juni 2013.
  2. Balzan Preis 2009 für Materialwissenschaften - Michael Grätzel. Abgerufen am 5. Juni 2013.
  3. Innovations 2004-2010. 2010 – Michael Grätzel – Dye-Sensitized Solar Cells. Abgerufen am 5. Juni 2013.
  4. The Millennium Technology Prize Laureate 2010. Professor Michael Grätzel. Abgerufen am 5. Juni 2013 (PDF; 351 kB).
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStrom durch künstliche Photosynthese. 07.07.2011, abgerufen am 5. Juni 2013.
  6. 2011 Paul Karrer Medalist. Abgerufen am 5. Juni 2013.
  7. Michael Grätzel. Abgerufen am 5. Juni 2013.
  8. World Cultural Council Award Winners 2012. Professor Michael Grätzel. Abgerufen am 5. Juni 2013.
  9. «swisselectric research award». Eine Forscherkarriere für die Solarenergie. Abgerufen am 5. Juni 2013.
  10. Michael Graetzel mit dem Marcel Benoist Preis 2013 ausgezeichnet. Abgerufen am 30. August 2013.