Michael Gwisdek

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Michael Gwisdek während der Eröffnung der Berlinale 2009

Michael Gwisdek (* 14. Januar 1942 in Berlin-Weißensee[1]) ist ein deutscher Schauspieler und Filmregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Gwisdek absolvierte die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Den Einstieg in seine Karriere bekam er durch Engagements an verschiedenen Theatern, zuerst in Chemnitz, später am Deutschen Theater und an der Volksbühne Berlin. Gleichzeitig hat Michael Gwisdek in über 100 Filmen mitgespielt. In den letzten Jahren trat er sowohl im Tatort als auch in Kinofilmen (Good Bye, Lenin!) in Erscheinung. Für seine schauspielerischen Leistungen erhielt er mehrere Auszeichnungen, u.a. bei der Berlinale 1999 einen Silbernen Bären als bester Hauptdarsteller in dem Film Nachtgestalten. 2000 wurde Michael Gwisdek zusätzlich mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet.

Ende der 1980er Jahre begann Gwisdek auch als Filmregisseur zu arbeiten. Seine erste Regiearbeit, der Historienfilm Treffen in Travers, brachte ihm 1990 beim 6. Nationalen Spielfilmfestival der DDR den Preis für den besten Film ein und eine Einladung zum Filmfestival Cannes.[2]

Gwisdek lebt in der Schorfheide[3] und hat zwei Söhne (Komponist Johannes Gwisdek und Schauspieler Robert Gwisdek) mit der Schauspielerin Corinna Harfouch, mit der er von 1985 bis 2007 verheiratet war. Seit 2007 ist er mit der Schriftstellerin Gabriela Gwisdek verheiratet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Michael Gwisdek in Wachtmeister Zumbühl von Urs Odermatt.
Michael Gwisdek als „Wachtmeister Zumbühl“ von Urs Odermatt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise, Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Warner: Presseheft Jesus liebt mich, 2012, S. 13: "Michael Gwisdek, geboren 1942 in Berlin-Weißensee"
  2. FAZ vom 14. Januar 2012: Michael Gwisdek wird siebzig - Vom Tangospieler zum Alleskönner
  3. "Super-Illu" vom 31. Mai 2012