Michael Halliday

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Michael Alexander Kirkwood Halliday

Michael Alexander Kirkwood Halliday (* 13. April 1925) ist ein englischer Sprachwissenschafter, der u. a. das Modell der systemisch-funktionalen Grammatik entwickelt hat.

Biografie[Bearbeiten]

Halliday wuchs in England auf und erwarb ein Bakkalaureat in moderner chinesischer Sprache und Literatur an der University of London. Danach lebte er drei Jahre lang in China, wo er unter Luo Changpei an der Peking-Universität und unter Wang Li an der Lingnan-Universität in Guangzhou studierte. Nach seiner Rückkehr nach London wollte er 1950 an der School of Oriental and African Studies (SOAS) studieren, wo er – obwohl er nicht Kommunist war – vor dem Hintergrund der antikommunistischen Hetze der McCarthy-Ära nicht aufgenommen wurde, und so schloss er sein PhD-Studium in chinesischer Sprachwissenschaft in Cambridge ab. Thema seiner Dissertation war die Sprache der chinesischen Übersetzung der Geheimen Geschichte der Mongolen. Zusammen mit Frank R. Palmer und Terence Frederick Mitchell kann er als Schüler von John Rupert Firth (1890–1960) gelten, die alle an der SOAS in London tätig waren. Im Jahr 1965 übernahm er eine Professur für Sprachwissenschaft an der University of London. 1976 wurde er Professor für Sprachwissenschaft an der University of Sydney.

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]