Michael Hutchence

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Michael Hutchence (1986)

Michael Kelland John Hutchence (* 22. Januar 1960 in Sydney; † 22. November 1997 ebenda) war Sänger der australischen Rockband INXS.

Seine Kindheit verbrachte Hutchence hauptsächlich in Hongkong. Nachdem seine Familie 1972 nach Sydney zurückgekehrt war, gründete er zusammen mit Andrew Farriss, Tim Farriss, Jon Farriss, Kirk Pengilly und Garry Gary Beers am 16. August 1977 – dem Todestag von Elvis Presley – die Band The Farriss Brothers, welche sich 1979 in INXS umbenannte. Neben den musikalischen Erfolgen mit INXS seit Mitte der 1980er Jahre trat Hutchence auch in einigen kleineren Filmrollen auf.

Von 1989 bis 1990 war Hutchence mit der australischen Pop-Sängerin Kylie Minogue liiert, von 1991 bis 1994 lebte er mit dem dänischen Model Helena Christensen zusammen. Mit der Exfrau des irischen Musikers Bob Geldof, Paula Yates, hatte er ab 1995 eine Beziehung. Aus dieser Verbindung ging die Tochter Heavenly Hiraani Tiger Lily (* 1996) hervor, die seit dem Drogentod ihrer Mutter im Jahre 2000 zusammen mit ihren Geschwistern bei Bob Geldof lebt.

Michael Hutchence wurde 1997, kurz nach Veröffentlichung eines neuen INXS-Albums, unter ungeklärten Umständen mit einem Gürtel erhängt in einem Hotelzimmer im Ritz-Carlton in Sydney aufgefunden. Das auf 10 bis 20 Mio. AUD geschätzte Vermögen von Hutchence blieb auch zwölf Jahre nach dessen Tod spurlos verschwunden.[1]

Sein möglicher Suizid wurde von der Band U2, deren Leadsänger Bono mit ihm eng befreundet war, im Lied „Stuck in a Moment You Can't Get Out Of“ verarbeitet.

Alben[Bearbeiten]

Solo
  • 1989 – Max Q (mit Ollie Olsen)
  • 2000 – Michael Hutchence (posthum)
mit INXS
  • 1980 – INXS
  • 1981 – Underneath the Colours
  • 1983 – Shabooh Shoobah
  • 1984 – The Swing
  • 1985 – Listen Like Thieves
  • 1987 – Kick
  • 1990 – X
  • 1991 – Live Baby Live
  • 1992 – Welcome to Wherever You Are
  • 1993 – Full Moon, Dirty Hearts
  • 1997 – Elegantly Wasted

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hutchence millions kiss dirt, leaving family with zilch, in Sydney Morning Herald, 20. August 2005. (englisch)