Michael Irvin
| Michael Irvin | |
|---|---|
| ' | |
| Position(en): Wide Receiver |
Trikotnummer(n): 88 |
| geboren am 5. März 1966 Fort Lauderdale, Florida |
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| Karriereinformationen | |
| Aktiv: 1988–1999 | |
| NFL Draft: 1988 / Runde: 1 / Pick: 11 | |
| College: University of Miami | |
| Teams | |
| Karrierestatistiken | |
| Passfänge | 750 |
| Yards aus Passfängen | 11.904 |
| Touchdowns | 65 |
| Stats bei NFL.com | |
| Karrierehöhepunkte und Auszeichnungen | |
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| Pro Football Hall of Fame | |
Michael Jerome Irvin (* 5. März 1966 in Fort Lauderdale, Florida, USA) ist ein ehemaliger US-amerikanischer American-Football-Spieler. Er spielte Wide Receiver für die Dallas Cowboys in der NFL.
Inhaltsverzeichnis |
College [Bearbeiten]
Irvin spielte zunächst Football an der St. Thomas Aquinas High School seiner Geburtsstadt, bevor er von der University of Miami ein Stipendium erhielt. Irvin, Nickname: "The Playmaker" brach als Wide Receiver von 1985–1988 in deren Footballmannschaft zahlreiche Rekorde, so für die Anzahl der meisten Passfänge von 143 und die meisten erzielten Yards mit 2423. Schnell wurden die Scouts der NFL auf ihn aufmerksam.
Profizeit [Bearbeiten]
1988 wurde Irvin von einem der schlechtesten Team der NFL, den Dallas Cowboys, an der 11 Stelle in der ersten Runde der NFL Draft 1988 gewählt. In seinem Rookiejahr erhielt Irvin zunächst nur wenig Möglichkeiten sich zu beweisen, trotzdem erzielte er 5 Touchdowns. Bedingt durch eine Knieverletzung kam er im darauffolgenden Jahr nur wenig zum Einsatz. Ein Umbruch bei den Cowboys sollte Irvin dann aber zum Durchbruch verhelfen.
Irvin überzeugte durch seine Fähigkeit, selbst schwierige Pässe festzuhalten. Seine Schnelligkeit und seine Fangsicherheit wurden für jede Defense ein Problem. Hinzu kam, dass die Cowboys über zahlreiche hervorragende Angriffsspieler verfügten, die von Troy Aikman exzellent eingesetzt wurden und das Team schwer berechenbar machten.
Irvin gewann mit seiner Mannschaft insgesamt dreimal die US amerikanische Meisterschaft im Profifootball – den Super Bowl – im Endspiel 1992/93 Super Bowl XXVII gegen die Buffalo Bills mit 52:17, im Endspiel 1993/94 Super Bowl XXVII erneut gegen die Mannschaft aus Buffalo mit 30:13 und im Endspiel 1995/96 Super Bowl XXX gegen die Pittsburgh Steelers mit 27:17.
Irvin selbst erzielte während seiner Karriere 65 Touchdowns in der regular Season und acht in den Play Offs. Insgesamt erzielte er einen Raumgewinn von 11904 Yards bei 750 Passfängen. 1999 wurde er in einem Spiel gegen die Philadelphia Eagles derart hart getroffen, dass er aufgrund einer Kopfverletzung seine Karriere beenden musste.
Abseits des Spielfelds [Bearbeiten]
Irvin kam immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. So wurde er 1996 wegen Kokainbesitz zu einer Geldstrafe verurteilt und durch die NFL für mehrere Spiele gesperrt. Aufgrund einer falschen Beschuldigung wurde er im gleichen Jahr des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Es kam zu keiner Verurteilung.
Ehrungen [Bearbeiten]
Irvin wurde fünfmal in den Pro Bowl gewählt. 1992 wurde er in dem Pro Bowl Spiel MVP. Irvin ist Mitglied des 1990s NFL All-Decade Team und der Pro Football Hall of Fame, sowie der Texas Sports Hall of Fame. Er ist Mitglied des Dallas Cowboys Ring of Honor. Irvin ist verheiratet und hat vier Kinder.
Nach der Karriere [Bearbeiten]
Irvin arbeitete als Moderator beim Fernsehen und kommentierte Footballspiele. 2007 wurde er von ESPN entlassen. Im Jahr 2005 trat er als Schauspieler in Erscheinung. Im Film Spiel ohne Regeln von Peter Segal spielte er neben Adam Sandler und verkörperte die Rolle des Deacon Moss.
Für den amerikanischen Sender Spike adaptierte er das Konzept der Sendung American Idol im American-Football-Background. Der Gewinner erhielt einen Platz auf dem 80-Mann-Trainingsroster der Dallas Cowboys für die NFL-Saison-2009. Die Sendung wurde im Frühjahr 2009 ausgestrahlt.[1]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Hall of Famer delves into reality TV. In: Espn.go.com. 23. Januar 2009. Abgerufen am 23. Januar 2009.
Quelle [Bearbeiten]
- Jens Plassmann: NFL – American Football. Das Spiel, die Stars, die Stories (= Rororo 9445 rororo Sport). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-499-19445-7.
Weblinks [Bearbeiten]
- Michael Irvin bei den Dallas Cowboys
- Michael Irvin bei den Dallas Cowboys II
- Statistiken zu Michael Irvin
- englisch/amerikanische Wikipedia zu Michael Irvin
- Michael Irvin in der Pro Football Hall of Fame
- Michael Irvin in der Texas Sports Hall of Fame
- Michael Irvin in der Internet Movie Database (englisch)
1975: Bob Lilly | 1976: Don Meredith | 1976: Don Perkins | 1977: Chuck Howley | 1981: Mel Renfro | 1983: Roger Staubach | 1989: Lee Roy Jordan | 1993: Tom Landry | 1994: Tony Dorsett | 1994: Randy White | 2001: Bob Hayes | 2003: Tex Schramm | 2004: Cliff Harris | 2004: Rayfield Wright | 2005: Troy Aikman | 2005: Emmitt Smith | 2005: Michael Irvin | 2011: Charles Haley | 2011: Larry Allen | 2011: Drew Pearson
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Irvin, Michael |
| ALTERNATIVNAMEN | Irvin, Michael Jerome |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer American-Football-Spieler |
| GEBURTSDATUM | 5. März 1966 |
| GEBURTSORT | Fort Lauderdale, Florida, USA |