Michael J. D. Powell

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Michael James David Powell (* 1936 in London) ist ein britischer Mathematiker.

Leben[Bearbeiten]

Powell erlangte einen Bachelor-Abschluss wie auch 1979 einen Doktor (D. Sc.) an der Universität Cambridge. Hier war er auch Professor.

Er arbeitete auf dem Gebiet Numerische Mathematik, speziell zu mathematischer Optimierung und Approximation sowie Radialen Basisfunktionen. Sein Beitrag zu Quasi-Newton-Verfahren spiegelt sich im Namen Davidon-Fletcher-Powell-Algorithmus wider (mit William Davidon, Roger Fletcher)[1].

1982 war er Dantzig-Preisträger der Mathematical Optimization Society.[2] 1983 war er Naylor-Preisträger der London Mathematical Society, welche ihm 1999 zusätzlich den Senior-Whitehead-Preis verlieh. 2007 kam der Catherine-Richards-Preis des Institute of Mathematics and its Applications hinzu.[3]

Er ist korrespondierendes Mitglied der Australian Academy of Sciences, Mitglied der Royal Society und Fellow des Institute of Mathematics and its Applications.

Er war Herausgeber des Journal for Numerical Analysis.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Approximation Theory and Methods, Cambridge University Press, Cambridge-New York, 1981.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fletcher, Powell: A rapidly convergent descent method for minimalization, Computer J. , Band 6, 1963, 163-168, sowie Davidon, Argonne National Laboratory Report 1959
  2. http://www.mathprog.org/?nav=dantzig#winners
  3. http://www.ima.org.uk/prizes/catherine_richards_prize.html