Michael McGlinchey

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Michael McGlinchey

McGlinchey im Trikot der Mariners (2009)

Spielerinformationen
Voller Name Michael Ryan McGlinchey
Geburtstag 7. Januar 1987
Geburtsort WellingtonNeuseeland
Größe 173 cm
Position Mittelfeld, Angriff
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2005–2009
2007–2008
2009–
2010
2014
Celtic Glasgow
Dunfermline Athletic (Leihe)
Central Coast Mariners
FC Motherwell (Leihe)
Vegalta Sendai (Leihe)
1 0(0)
8 0(0)
120 (11)
8 0(0)
Nationalmannschaft2
0
0
0
2007
2007
2009–
Schottland U-16
Schottland U-18
Schottland U-19
Schottland U-20
Schottland U-21
Neuseeland
9 (0)
2 (0)
16 (1)
4 (0)
1 (0)
10 (1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 6. Januar 2014
2 Stand: 12. Dezember 2011

Michael Ryan McGlinchey (* 7. Januar 1987 in Wellington) ist ein neuseeländisch-schottischer Fußballspieler.

Vereinskarriere[Bearbeiten]

McGlinchey wurde 1987 im neuseeländischen Wellington geboren, sein schottischer Vater spielte dort von 1986 bis 1988 Fußball bei Lower Hutt City. Bereits neun Monate nach seiner Geburt zog die Familie zurück nach Schottland, wo er in Glasgow aufwuchs.[1] 2005 erhielt er bei Celtic Glasgow einen Profivertrag und gab am Boxing Day 2005 gegen Livingston sein Ligadebüt. Es sollte McGlincheys einziger Pflichtspieleinsatz für Celtic bleiben, im November 2007 wurde er an Dunfermline Athletic in die First Division verliehen, kehrte nach einer Leistenverletzung aber bereits im Januar 2008 wieder zu Celtic zurück.[2]

Nachdem sein Vertrag mit Celtic im Sommer 2009 schließlich auslief, erhielt er nach mehrmonatiger Vereinssuche beim australischen A-League-Klub Central Coast Mariners im Anschluss an ein zweiwöchiges Probetraining einen Zwei-Jahres-Vertrag.[3] McGlinchey wurde bei den Mariners zum Stammspieler auf der Spielmacherposition, ließ sich wegen des frühen Saisonendes der A-League allerdings im Januar 2010 bis Sommer an den schottischen Klub FC Motherwell verleihen, um bis zur Weltmeisterschaft weiterhin Wettkampfpraxis zu erhalten.[4] Zurück in Australien erreichte er mit den Mariners 2011 das Meisterschaftsfinale, das jedoch gegen Brisbane Roar im Elfmeterschießen verloren wurde. In der Saison 2012/13 wurde er mit dem Verein australischer Meister.

Zur Saison 2013/14 wechselte er auf Leihbasis in die japanische J-League zu Vegalta Sendai.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

McGlinchey war für den neuseeländischen und schottischen Verband spielberechtigt, entschied sich zunächst aber für Schottland. Er gehörte bei der U-19-Europameisterschaft 2006 zu den Leistungsträgern der schottischen Auswahl und stand in allen fünf Turnierpartien in der Startaufstellung. Im Finale, dem ersten seit 1982 für eine schottische Auswahl in dieser Altersstufe, unterlag man Spanien mit 1:2. Bei der anschließenden Junioren-Weltmeisterschaft 2007 in Kanada kam McGlinchey zu zwei Einsätzen, scheiterte mit dem U-20-Team aber nach drei Niederlagen bereits in der Gruppenphase.

Nachdem beim FIFA-Kongress im Juni 2009 die Aufhebung der Altersbegrenzung für einen Verbandswechsel beschlossen wurde, erhielt McGlinchey vom neuseeländischen Nationaltrainer Ricki Herbert erneut das Angebot, zukünftig für sein Geburtsland aufzulaufen.[1] Er debütierte gemeinsam mit Rory Fallon in einem Freundschaftsspiel gegen Jordanien in der neuseeländischen Nationalmannschaft und kam im Oktober und November 2009 in den beiden Play-off-Partien der WM-Qualifikation gegen Bahrain zum Einsatz, als sich die Nationalelf durch einen 1:0-Heimerfolg erstmals seit 1982 wieder für eine WM-Endrunde qualifizierte.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b stuff.co.nz: Michael McGlinchey - unlikely All White (12. Nov. 2009)
  2. dailyrecord.co.uk: I was on top of the world playing for Celtic but now I'd be happy playing anywhere, says Michael McGlinchey (14. Juni 2009)
  3. goal.com: Central Coast Mariners Sign Former Celtic Midfielder Michael McGlinchey (30. Juli 2009)
  4. au.fourfourtwo.com: McGlinchey Motherwell Deal Done (2. Feb. 2010)
  5. dailyrecord.co.uk: Exclusive: Former Celtic kid Michael McGlinchey's World Cup dream comes true with Kiwis (17. Nov. 2009)