Michael Neumayer

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Michael Neumayer Skispringen
Michael Neumayer.jpg
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 15. Januar 1979
Geburtsort Bad Reichenhall
Größe 180 cm
Karriere
Verein SK Berchtesgaden
Trainer Werner Schuster
Debüt im Weltcup 29. Dezember 2000
Pers. Bestweite 227,5 m (Planica 2005)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
SFWM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
DM-Medaillen 6 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2010 Vancouver Team
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber 2005 Oberstdorf Team
Normalschanze
Bronze 2011 Oslo Team
Normalschanze
FIS Skiflug-Weltmeisterschaften
Bronze 2006 Bad Mitterndorf Team
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
Gold 2002 Winterberg Mannschaft
Silber 2004 Oberstdorf Einzel
Gold 2004 Oberstdorf Mannschaft
Bronze 2005 Hinterzarten Einzel
Gold 2005 Hinterzarten Mannschaft
Gold 2006 Oberhof Mannschaft
Silber 2009 Garmisch-Partenkirchen Einzel
Silber 2010 Oberhof Einzel
Gold 2010 Oberhof Mannschaft
Gold 2011 Oberhof Mannschaft
Platzierungen
 Gesamtweltcup 16. (2007/08)
 Skiflug-Weltcup 14. (2009/10)
 Vierschanzentournee 03. (2007/08)
 Nordic Tournament 12. (2008)
 Sommer-Grand-Prix 09. (2008)
 Weltcup-Podium 1. 2. 3.
 Skispringen 0 0 2
 Team 1 2 3
letzte Änderung: 10. Oktober 2011

Michael Neumayer (* 15. Januar 1979 in Bad Reichenhall) ist ein deutscher Skispringer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werdegang

Nach dem Schulabschluss arbeitete er als Steuerfachangestellter in der väterlichen Steuerkanzlei, bevor er 2004 ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Kempten begann. Auch um Sport und Studium besser vereinbaren zu können zog Neumayer nach Schöllang. Die Nähe zu Oberstdorf bietet ihm gute Trainingsbedingungen ohne lange Fahrtzeiten. Sein bisher größter sportlicher Erfolg ist die Silbermedaille im Mannschaftsspringen von der Normalschanze bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2005 in Oberstdorf. Er hielt den Deutschen Rekord im Skifliegen mit 227,5 m. Seine persönliche Bestweite lag vor dem Saisonende 2004/05 in Planica bei 203 m. Er verbesserte seine Bestweite in Planica gleich sieben Mal.

An seinem 27. Geburtstag gewann er überraschend mit seinen Mannschaftskameraden (Alexander Herr, Michael Uhrmann und Georg Späth) bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2006 in Bad Mitterndorf (Kulm) die Team-Bronze-Medaille.

Bei Olympia 2006 in Turin war er mit Platz elf zweitbester Deutscher von der Normalschanze. Bei einer bloßen Addition der Weiten aus den beiden Durchgängen hätte Neumayer den ersten Platz belegt. Neumayers Trainer Peter Rohwein erklärte hierzu: Allein nach Metern wäre Michael Neumayer Olympiasieger geworden. Also haben wir nicht alles falsch gemacht. Aber Landung und Ästhetik entsprachen nicht dem, was die Punktrichter gerne sehen. Mittlerweile ist er zu einer festen Bank im deutschen Team geworden.

In die Saison 2006/07 startete er mit einem vielversprechenden fünften Platz beim Auftaktspringen in Kuusamo, zog sich dann aber vor dem zweiten Springen in Lillehammer einen Kreuzbandriss zu, weshalb er für die gesamte Saison ausfiel. Neun Monate später gab er beim Sommer Grand Prix in Zakopane sein Comeback und konnte auf Anhieb den ersten Durchgang für sich entscheiden und in der Gesamtwertung den sechsten Platz erringen.

Beim Neujahrsspringen der Vierschanzentournee 2007/08 in Garmisch-Partenkirchen erreichte er mit dem dritten Rang seine bisher beste Weltcupplatzierung. In der Gesamtwertung der Tournee erreichte er ebenfalls den dritten Platz. Gut zwei Jahre später landte er am 6. Februar 2010 mit dem dritten Platz beim Springen auf der Mühlenkopfschanze in Willingen im Rahmen der FIS-Team-Tour 2010 zum zweiten Mal in seiner Karriere bei einem Weltcupspringen auf dem Podium. Am Folgetag gewann er mit der deutschen Mannschaft, zu der außer ihm auch noch Pascal Bodmer, Martin Schmitt und Michael Uhrmann gehörten, das Team-Springen auf derselben Schanze.

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver erreichte er im Springen von der Normalschanze den 16. und von der Großschanze den 6. Platz.[1] [2] Im Olympischen Teamspringen gewann Neumayer zusammen mit Andreas Wank, Martin Schmitt und Michael Uhrmann Silber. [3]

Am 27. Februar 2011 errang Michael Neumayer bei der Nordischen Ski WM in Oslo zusammen mit Martin Schmitt, Michael Uhrmann und Severin Freund die Bronze Medaille im Teamwettbewerb auf der Normalschanze.

[Bearbeiten] Erfolge

[Bearbeiten] Weltcupsiege im Team

Datum Ort Land
7. Februar 2010 Willingen Deutschland

[Bearbeiten] Weltcupplatzierungen

Saison Platz Punkte
2000/01 81 1
2001/02 52 39
2002/03 38 92
2004/05 22 259
2005/06 24 205
2006/07 50 45
2007/08 16 507
2008/09 19 353
2009/10 20 285
2010/11 22 306

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Michael Neumayer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Resultat: Skispringen Olympische Spiele Vancouver (CAN) HS106, Finaldurchgang Herren. www.live-wintersport.de. Abgerufen am 13. Februar 2010.
  2. Resultat: Skispringen Olympische Spiele Vancouver (CAN) HS140, Finaldurchgang Herren. www.live-wintersport.de. Abgerufen am 21. Februar 2010.
  3. spiegel.de vom 22. Februar 2010: Olympische Winterspiele - DSV-Quartett springt zu Silber
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