Michael Rüter

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Michael Rüter (* 13. Juli 1963 in Wanne-Eickel) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er ist für das Bundesland Niedersaches seit 2013 im Range eines Staatssekretärs in der Bundeshauptstadt Berlin Ansprechpartner für die Verfassungsorgane des Bundes (Deutscher Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung) und für die Bevollmächtigten der anderen Länder.[1]

Der ausgebildete Sozialwissenschaftler hat beginnend mit dem Bundestagswahlkampf 1998 in der Kampa zahlreiche Großveranstaltungen verantwortlich durchgeführt und sich damit seinen Ruf als Organisations- und Veranstaltungsspezialist erworben. In der KAMPA 2002 hat er zusammen mit Matthias Machnig die Tour von Gerhard Schröder und in der KAMPA 2005 die Mobilisierung der Partei und Zielgruppen geleitet. 2001 war er in der Wahlkampfleitung der Berliner SPD am Wahlsieg von Klaus Wowereit beteiligt.

Für die Organisation der Bundesparteitage der SPD ist er seit 1999 zuständig. Neben Veranstaltungs- und Eventorganisation liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit in der Weiterentwicklung der organisatorischen Grundlagen der Partei als moderner Mitgliederpartei. Zuletzt hat er den Zukunftskonvent 2007 in Hannover und den Parteitag 2007, auf dem das neue Grundsatzprogramm der SPD (Hamburger Programm) beschlossen wurde, verantwortlich vorbereitet und durchgeführt. Ende Juni 2008 hat er die Aufgabe des SPD-Landesgeschäftsführers in Niedersachsen übernommen und seine Tätigkeit im Willy-Brandt-Haus beendet.

Michael Rüter ist Mitglied der IGBCE und der AWO.[2]

Partei[Bearbeiten]

Seit 1983 ist Rüter Mitglied der SPD,[2] zunächst mit einem Schwerpunkt in der internationalen Arbeit. Von 1991 bis 1995 war er stellvertretender Vorsitzender der International Union of Socialist Youth (IUSY) und gehörte dem Juso-Bundesvorstand an. 1996 war er Organisator des IUSY-Festivals in Bonn. Beim Bundeskongress der Jusos 1997 wurde Rüter zum Juso-Bundesgeschäftsführer gewählt, Andrea Nahles zur Bundesvorsitzenden. Von 1998 bis 2008 arbeitete Rüter in verschiedenen Positionen beim SPD-Parteivorstand, zuletzt als Leiter der Abteilung „Organisation und Parteileben“. Von Juni 2008 bis Anfang 2013 war Rüter Landesgeschäftsführer der SPD in Niedersachsen.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Information der Niedersächsischen Staatskanzlei. Abgerufen am 19. Februar 2013.
  2. a b c [1]