Michael Robotham

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Michael Robotham (* November 1960 in New South Wales, Australien) ist ein australischer Krimi-Autor und ehemaliger Journalist.

Leben[Bearbeiten]

Robothams beruflicher Werdegang führte ihn 1979 zunächst nach Sydney, wo er als Journalist arbeitete. Später ging er nach London und schrieb dort für The Daily Telegraph, die Sonntagsausgabe der Daily Mail, die Sunday Times und den Tatler.[1] 1993 beendete er seine Journalistenlaufbahn, um als Ghostwriter Biografien für Politiker und Prominente wie Geri Halliwell und Rolf Harris zu schreiben.[2] Nachdem sich die von ihm verfassten Biografien insgesamt über zwei Millionen Mal verkauft hatten,[3][4] suchte Robotham nach einer neuen Herausforderung und entschied sich für den Wechsel zur fiktiven Literatur. Sein Erstlingsroman The Suspect wurde in 22 Sprachen übersetzt und avancierte zum Bestseller.[5]

Robotham lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in Avalon bei Sydney.[3]

Werke[Bearbeiten]

Hörbücher[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Rezensionen[Bearbeiten]

„Dieses Buch ist ein echter Pagerunner – von Anfang bis Ende voller Action. Die Story geht ständig in eine neue Richtung, die nicht vorhersehbar ist. Die Protagonisten sind lebendig dargestellt und die Dialoge mit einer großen Portion Witz geschrieben. Durch den lockeren Schreibstil von Robotham ist dieses Buch ein echtes Lesevergnügen.

Fazit: Wer Action und eine schnelle Handlungsabfolge mag, ist bei diesem Buch genau richtig. Ich kann es nur empfehlen!“

Krimi-Fan in einer Rezension vom 30. Juni 2013[6]

„[…] den Thriller hat Robotham nicht neu erfunden. […] Robothams Romane verdanken ihre Spannung jedoch der Erzählweise. Er erzählt nämlich nicht einfach nur eine Geschichte, sondern seine Figuren erzählen ihre Geschichte. […] Es sind die vielen kleinen Details, mit denen dieser Autor seine Figuren liebevoll ausstattet. Dabei geht er keineswegs liebevoll mit ihnen um, sondern mutet ihnen eine ganze Menge zu. Doch so erwachen die Figuren vor den Augen des Lesers zum Leben, er lebt und leidet mit ihnen – und sieht deshalb gerne einmal über den konventionellen Plot hinweg.“

Marcel Feige in seiner Rezension über Michael Robotham, 31. Mai 2011[7]

Adrenalin pustet den Kopf durch. Im United Kingdom gilt Michael Robotham als neuer Thrillerstar. Zu Recht. In glanzvollen Dialogen drillt er die alte Geschichte vom Mann, der seine Unschuld beweisen muss, indem er den Schuldigen fängt, neu: als die des Psychotherapeuten, der seine professionellen Vorurteile ablegen muss – oder kaputt geht.“

Volker Ullrich in Die Zeit, 24. August 2006[8]

„Michael Robothams Debütthriller Adrenalin ist durchweg gelungen und weist einen großen Unterhaltungswert auf. Die Mischung aus Spannung, dem schwarzen Humor des Ich-Erzählers und satter Ironie geben dem Krimi eine besondere Note. Der britische [sic] Autor fesselt mit seiner Geschichte, seinem Schreibstil und seinen überaus überzeugenden Charakteren von der ersten bis zur letzten Seite, obwohl das Finale dann doch etwas enttäuscht.“

Buchkritik von Bettina Schwoch auf RP Online, 7. Juli 2005[9]

„Der australische Autor Michael Robotham ist superschlau, ein Meister in der Kunst, aussichtslose Situationen zu entwerfen. Sein zweites Buch ist vertrackt, romantisch, Thrill pur.“

Tobias Gohlis über Amnesie in Die Zeit, 10. Februar 2005[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael Robotham, krimi-couch.de, abgerufen am 16. Juli
  2. Michael Robotham, getreading.com.au, abgerufen am 16. Juli
  3. a b Crime does pay – just more in euros than Aussie dollars by Catherine Keenan, The Sydney Morning Herald, abgerufen am 16. Juli
  4. A Conversation with Michael Robotham, Mullhollandbooks.com, abgerufen am 16. Juli
  5. Meet Michael Robotham, Michael Robotham Homepage, abgerufen am 16. Juli
  6. Michael Robotham – Bis du stirbst Krimi-Fan.de, abgerufen am 11. August 2013
  7. Michael Robotham – Die Statistik des Klopapiers Marcel-Feige.de, abgerufen am 17. Juli 2011
  8. Büchertisch – Michael Robotham: Adrenalin Zeit Online, abgerufen am 17. Juli 2011
  9. Michael Robotham: Adrenalin RP Online, abgerufen am 17. Juli 2011
  10. Büchertisch – Michael Robotham: Amnesie Zeit Online, abgerufen am 17. Juli 2011

Weblinks[Bearbeiten]